11.10.2017, 10:37 Uhr

Herzog wohl die Nummer eins

Fußball

325 Kinder und Jugendliche aus dem Kapfenberger Nachwuchsmodell und der Teamsportakademie (die gesamt 800 Nachwuchssportler betreut) kicken innerhalb der KSV inklusive Amateure und Kampfmannschaft in 18 Mannschaften und werden von 40 Trainern betreut. Dementsprechend fiel bei der Einweihung des neuen Sportlerwohnheims durch Stadtpfarrer Giovanni Prietl auch das Lob von ÖFB-Präsident Leo Windtner aus. "Die KSV-Nachwuchsarbeit ist ein Vorbild für ganz Österreich, eine Topinstitution." In seiner Ansprache streifte der Präsident auch die Querelen rund ums Nationalteam. "Nach dem Hype in der EURO-Qualifikation standen einige schon vor der Heiligsprechung. Danach folgten Ernüchterung und eine harte Landung. Jetzt aber müssen wir die Trauerarbeit beenden."
Mit dem 3:2 im für Österreich nur noch bedeutungslosen WM-Qualifikationsspiel gegen Tabellenführer Serbien trugen Arnautovic und Co. im letzten Heimspiel von Teamchef Marcel Koller das Ihre dazu bei. Einen Tag später erfolgte die Bestellung von "Rapidikone" Peter Schöttel zum ÖFB-Sportdirektor als Nachfolger von Willi Ruttensteiner. Der musste, nach 18-jähriger Tätigkeit für den ÖFB, wegen "Kommunikationsproblemen", so Windtner, gehen. Schöttels erste Aufgabe? Bis spätestens 30. Oktober einen neuen Teamchef zu finden. Es gilt eine Liste mit mindestens zehn Namen zu erstellen. Die Nummer eins darauf wird wohl Andreas Herzog, fünf Jahre "Co" unter Jürgen Klinsmann in den USA, sein.
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