Das gefährliche Hobby Gartenarbeit

Hobbygärtner sollten die Risikofaktoren für Unfälle nicht unterschätzen.
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SALZBURG (mst). Ob das stundenlange Liegen im Liegestuhl, oder das Anpflanzen von Blumen und Co. – der Garten stellt für viele einen beliebten Rückzugsort dar. Die verborgenen Gefahren dürfen jedoch nicht außer Acht gelassen werden.

Risikoreiches Hobby

Über vier Millionen Österreicher ab achtzehn Jahren betätigen sich zumindest gelegentlich im Garten. Das Risiko von Verletzungen aller Art ist beim Hobbygärtnern nicht zu unterschätzen. von Prellungen über Schnittwunden bis hin zu Knochenbrüchen ist bei den über 17.000 Verletzten im Jahr 2017 alles dabei gewesen. "Auch heuer erwarten wir wieder rund 70 verletzte Personen pro Tag die ihr handwerkliches Geschick beim Arbeiten im Garten unter Beweis stellen", gibt Experte Christian Kräutler zu Bedenken.

Achtung Sturzgefahr

Mehr als die Häfte der Unfälle im Garten sind Stürze. Vor allem durch das Stolpern über den Gartenschlauch und andere Gegenstände kommen die Hobbygärtner oft schmerzhaft zu Fall. Am häufigsten sind Knochenbrüche die Folge. Dicht gefolgt von offenen Wunden und Muskelverletzungen. "Wer unter Zeitdruck agiert, ist besonders unfallgefährdet. Hektik und Ablenkung sind die häufigste Verletzungsursache bei der Gartenarbeit", spricht Kräutler aus Erfahrung. Daher lautet sein Rat: "Es ist wichtig, ausreichend Zeit einzuplanen, konzentriert zu arbeiten und sich wenn notwendig unbedingt Unterstützung zu holen."

Unfallfreies Gärtnern

Gesundheit und Sicherheit sollten beim Hobbygärtner immer an oberster Stelle stehen. Geräte sollen somit vor jedem Gebrauch auf ihre Sicherheit und Funktionsfähigkeit überprüft werden. Weiter muss darauf geachtet werden, Stolperfallen zu vermeiden und zu entfernen. Eine funktionelle Kleidung und festes Schuhwerk spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle. Bei Tätigkeiten wie dem Heckenschneiden ist das Tragen einer Schutzbrille unabdingbar. Bei dem Gang auf die Leiter muss ein sicherer Stand so wie ein rutschfester Tritt gewährleistet sein. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich eine zweite Person zum Festhalten der Leiter um Hilfe zu bitten. Hektik ist unbedingt zu vermeiden. Also ist es immer gut ausreichend Zeit für die geplante Arbeit zu haben. Wenn man sich neue Geräte angeschafft hat, sollte man sich vor dem ersten Gebrauch auf jeden Fall ausführlich mit der Betriebsanleitung auseinander setzen. Auch nach getaner Arbeit muss weiter auf Unfallvermeidung geachtet werden. Deshalb sollte man das Verstauen der Gerätschaften nicht vergessen um auch die Stolpergefahr anderer Personen zu vermeiden.

Hobbygärtner sollten die Risikofaktoren für Unfälle nicht unterschätzen.
Viele Österreicher haben den Traum vom eigenen, paradisischen Garten.
Autor:

Martina Stabauer aus Flachgau

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