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Ein strahlender Samstagvormittag, erfüllt von Literatur, Musik und einem Hauch Geschichte: Am 9. Mai fiel in Hermagor der offizielle Startschuss für ein besonderes Jubiläumsjahr zu Ehren der Dichterin Ingeborg Bachmann.
HERMAGOR. Schon früh sammelten sich Besucherinnen und Besucher in der Ingeborg-Bachmann-Passage, wo die Feierlichkeiten um Punkt 10 Uhr ihren Anfang nahmen.
Der Auftakt in der Passage
Unter freiem Himmel, begleitet von beinahe sommerlicher Wärme und einem wolkenlosen Himmel, wurde das Gedicht „Heimweg“ auf eindrucksvolle Weise in Szene gesetzt. Die künstlerische Gestaltung durch die Malerei Wieser verwandelte den Boden der Passage in eine begehbare Textlandschaft. Worte wurden sichtbar, greifbar – beinahe so, als würde man selbst Teil des Gedichts werden.
Für die akustische Umsetzung sorgten Alma Petschacher und Jakob Waldner vom BORG Hermagor. Ihre Darbietung verlieh den Versen eine zusätzliche Tiefe, die durch die fein abgestimmte Saxophonbegleitung noch verstärkt wurde. Die Musik fügte sich nahtlos in die Atmosphäre ein und ließ die Grenzen zwischen Wort und Klang verschwimmen.
Die Festrede hielt Doris Moser von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Sie führte das Publikum durch ausgewählte Textstellen und stellte dabei immer wieder den Bezug zum Gailtal her. Besonders die Verbindung nach Untervellach rückte sie in den Mittelpunkt und machte deutlich, wie stark die Region das Denken und Schreiben Bachmanns geprägt hat. Dabei wurde spürbar, wie eng Literatur und Herkunft miteinander verwoben sein können.
Auch Bürgermeister Leopold Astner war unter den Anwesenden und richtete sich mit einer Rede an das Publikum. Er unterstrich die Bedeutung des Jubiläumsjahres für die Stadt und hob hervor, wie sehr Ingeborg Bachmann bis heute als kulturelle Identifikationsfigur wirke. Seine Worte verbanden Rückblick und Ausblick – als Einladung, das literarische Erbe nicht nur zu bewahren, sondern aktiv weiterzutragen.
Mit diesem Auftakt wurde der Grundstein für ein umfangreiches Jubiläumsprogramm gelegt. Ein Höhepunkt wird die Eröffnung der Bachmann-Kuppel am 21. Mai beim Gailtal Museum sein. Dass dieses Kunstwerk nach Hermagor geholt werden konnte, ist maßgeblich dem Engagement von Bürgermeister Astner zu verdanken. Die Installation gilt als besondere Würdigung und als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit den Wurzeln der Autorin.
Ein Sommer voller Literatur
Das Jubiläumsjahr wird sich über die kommenden Monate erstrecken und zahlreiche weitere Veranstaltungen umfassen. Lesungen, Workshops und Begegnungen sollen das Werk Bachmanns lebendig halten und neu interpretieren. Hermagor positioniert sich damit nicht nur als Erinnerungsort, sondern als lebendiger Schauplatz literarischer Auseinandersetzung – ganz im Sinne einer Autorin, deren Worte bis heute nachhallen.
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