Aktiver Tierschutz
Schüler halfen in Rauchwart hunderten Kröten über die Straße

178 Kröten klaubten die Kinder an einem Vormittag aus den eingegrabenen Fangkübeln. Das Überqueren der Straße wäre für viele Tiere tödlich gewesen.
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  • 178 Kröten klaubten die Kinder an einem Vormittag aus den eingegrabenen Fangkübeln. Das Überqueren der Straße wäre für viele Tiere tödlich gewesen.
  • Foto: Martin Wurglits
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In der letzten Woche vor der corona-bedingten Schließung ihrer Schule betätigten sich die Kinder der Mittelschule St. Michael als Tierschützer.

129 Krötenmännchen und 49 Krötenweibchen - so groß war die Tages-Ausbeute am vergangenen Donnerstag in der Nähe des Rauchwarter Stausees. Von den Schülerinnen und Schülern wurden die 178 Amphibien aus eingegrabenen Fangkübeln geholt und somit vor dem möglichen Tod durch den Autoverkehr bewahrt.

"Die Tiere - in der Mehrheit Erdkröten - wandern vor allem nachts von ihren Lebensräumen im Wald in Richtung Wasser, um zu laichen", erklärt Helene Jautz, die namens der Naturschutzjugend die jährliche Tierrettungsaktion seit 1998 betreut. "Am Straßenrand haben wir auf einer Länge von 600 Metern Krötenzäune aufgestellt, die die Tiere nicht überwinden können. Im Abstand von 30 Metern sind den Zaun entlang Kübel im Erdreich eingegraben. Dort plumpsen die Kröten hinein, am nächsten Tag werden sie herausgeklaubt und ans Ufer des Sees gebracht."

Die Gesamtzahl der Amphibien, die jedes Jahr auf diese Art vor dem Überfahrenwerden gerettet werden, schwankt je nach Witterung. "In feuchten Jahren waren es schon bis zu 5.000, im trockenen Jahr 2019 waren es 1.300", bilanziert Jautz.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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