Nächte bis minus sieben Grad
Frostschäden im Kukmirner Obstbau

Auf manchen Flächen wurde in Kukmirn frostberegnet, um auf den Ästen einen schützenden Eispanzer entstehen zu lassen.
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  • Auf manchen Flächen wurde in Kukmirn frostberegnet, um auf den Ästen einen schützenden Eispanzer entstehen zu lassen.
  • Foto: Nikles
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Mehrere aufeinander folgende Frostnächte haben in dieser Woche spürbare Schäden im Obstbaugebiet rund Kukmirn angerichtet. Vor allem die früh blühenden Marillen- und Pfirsichkulturen sind betroffen.

"In manchen unserer Tallagen hatte es bis zu sieben Grad", berichtet Helene Nikles vom gleichnamigen Obstbaubetrieb. "Von der Marillenernte wird da nicht viel übrigbleiben."

Frostberegnung als Schutzmaßnahme

Der Betrieb ihrer Familie war der einzige in Kukmirn, der auf einem Teil seiner Flächen Frostberegnung als Schutzmaßnahme einsetzte. Dabei werden die Kulturen mit Sprühregen benetzt, sodass auf den Ästen ein dichter, schützender Eispanzer entsteht. "Wir konnten auf etwa fünf Hektar beregnen, vor allem Apfel-, Pfirsich- und Birnbäume", berichtet Nikles. Ob und wieviel das Beregnen gebracht hat, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen. Das gelte auch für mögliche Frostfolgen für den Apfel, die Hauptkultur im Obstbaugebiet Kukmirn.

Mit ziemlichen Ausfällen bei Marille und Pfirisch rechnet auch Obstbauer Gerald Zotter. "Die Schäden bei Äpfeln dürften hingegen minimal sein. Äpfel halten in diesem Stadium bis zu minus drei Grad aus. Blüten und Knospen sind noch nicht offen."

Auf großflächiges Räuchern als Frostschutzmaßnahme in den Obstplantagen musste in Kukmirn diese Woche übrigens verzichtet werden. "Der anhaltende Wind war viel zu stark", berichtet Zotter.

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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