Mit SAM auf den Pöllauberg

Positive Stimmung beim SAM-Praxistest: Horst Fidlschuster, Projektleiterin Martina Dunst, LAbg. Hubert Lang und Manfred Glatz (v.l.).
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  • Positive Stimmung beim SAM-Praxistest: Horst Fidlschuster, Projektleiterin Martina Dunst, LAbg. Hubert Lang und Manfred Glatz (v.l.).
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Die WOCHE Hartberg wagte den Praxistest mit dem neuen Sammeltaxi.

Mit 10. Jänner dieses Jahres wurde „SAM“ in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld und Weiz gestartet. Ziel dieses Projektes, an dem zurzeit 61 Gemeinden beteiligt sind: auch jenen Regionen, die vom öffentlichen Verkehr nicht erreicht werden, zeitgemäße und leistbare Mobilitätskonzepte anzubieten und damit auch der Abwanderung entgegenzuwirken. Die WOCHE Hartberg wagte den Praxistest mit einer Fahrt von Hartberg nach Pöllauberg.

Erste Erfahrungen mit SAM

SAM wurde via App, die kostenlos im Internet downgeloadet werden kann (siehe Infokasten), am 22. Jänner um 11.30 Uhr zum Landeskrankenhaus Hartberg bestellt. Um 11.29 Uhr hielt ein dunkelblauber Dacia mit SAM-Aufkleber direkt an der Bushaltestelle vor dem LKH. Darin Manfred Glatz, Inhaber von Taxi Glatz in Hartberg, und gleichzeitig einer von zwölf SAM-Vertragspartnern. Während der Fahrt auf den Pöllauberg bleibt Zeit, um über seine ersten Erfahrungen mit SAM zu plaudern.

Mobilitätslücke geschlossen

„Aus meiner Sicht ein ganz wichtiges Projekt, mit dem eine echte Mobilitätslücke geschlossen wird. Taxis sind in vielen Fällen zu teuer, mit dem öffentlichen Verkehr sind viele ländliche Gegenden im Bezirk kaum oder gar nicht zu erreichen. SAM bietet dafür eine perfekte Lösung und wird auch schon in der Startphase gut angenommen. Wir haben täglich mehrere Fahrten zu absolvieren, die Nutzer reichen von Schülern bis zu Senioren. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv.“

Auf dem richtigen Weg

Worte die bei den Projektverantwortlichen, Martina Dunst von der Betreiberfirma IST mobil, sowie LAbg. Hubert Lang und Geschäftsführer Horst Fidlschuster vom Regionalverband Oststeiermark, erwartungsgemäß mit Freude gehört werden. „Wir haben zwei Jahre intensiv an der Realisierung gearbeitet, jetzt geht es darum, SAM so schnell wie möglich in den Köpfen der Bevölkerung zu etablieren“, so Horst Fidlschuster.
Und dabei scheint man auf dem richtigen Weg zu sein: Bis 22. Jänner (12 Betriebstage) wurden rund 300 Fahrten mit 400 Fahrgästen durchgeführt, mehr als 200 SAM-Cards wurden bereits ausgestellt. In allen Bereichen sind die Zahlen derzeit stark steigend. Ambitioniertes Ziel nach der zweijährigen Probephase sind 800 bis 1.000 Fahrten pro Woche. Und alle Verantwortlichen zeigen sich optimistisch, dass das auch zu erreichen ist.

Alle Infos über "SAM"

Das Bedienungsgebiet umfasst 61 Gemeinden in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld und Weiz; Betriebszeiten: Montag bis Sonntag von 7 bis 19 Uhr (in bestimmten Regionen auch länger); Ein- und Ausstieg nur an gekennzeichneten Haltepunkten.
Buchungsmöglichkeiten: Tel.: 050/36 37 38; online auf www.istmobil.at bzw. über die SAM-App „istmobil“; online ist auch gleich zu sehen, wie viel die Fahrt kostet; Buchungen müssen mindestens eine Stunde vor der gewünschten Abfahrt erfolgen. Bezahlt wird entweder in bar oder man holt sich die SAM-Card über die der Betrag abgebucht wird.

Autor:

Alfred Mayer aus Hartberg-Fürstenfeld

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