Bäderkurort Bad Loipersdorf
Neuer Bäderkurort im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde mit der Montage der neuen Ortstafeln im Bäderkurort begonnen.
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  • Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde mit der Montage der neuen Ortstafeln im Bäderkurort begonnen.
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Waltraud Wachmann

Gut Ding braucht Weile: Für Bad Loipersdorf haben sich die Bemühungen von 20 Jahren gelohnt.

Im Oktober 1999 schickte der damals wenige Monate vor der Angelobung stehende Loipersdorfer Bürgermeister Herbert Spirk gemeinsam mit seinem Vorgänger ein erstes Ansuchen für die Erhebung des Thermenstandorts zum Bäderkurort. Bis zur Verleihung des Prädikats "Bad" sollten aber noch 20 Jahre vergehen, in denen seitens der Gemeinde 46 Auflagenpunkte abgearbeitet und insgesamt 1,8 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden mussten, um nun seit 1. Jänner offiziell die Gemeindebezeichnung "Bad Loipersdorf" führen zu können. Herbert Spirk, seit nunmehr exakt 19 Jahren Bürgermeister, war somit während seiner gesamten Amtszeit mit den Anstrengungen der Gemeinde zur Erlangung des vor allem touristisch wertvollen Adelstitels "Bad" befasst und freut sich jetzt umso mehr, dass am ältesten Thermenstandort die Erhebung zum dritten Bäderkurort im Bezirk geglückt ist. „Dieses Prädikat ist für uns eine große Ehre, und es wird sich lohnen. Wir erwarten uns einen weiteren touristischen Aufschwung und hoffen, neue Gäste dazugewinnen zu können", freut sich Herbert Spirk.
Der größte Brocken auf dem Weg zu Bad Loipersdorf waren die Emmisionswerte durch den Durchzugsverkehr im Ort zur Therme. Für eine Umfahrung war das Verkehrsaufkommen dennoch zu gering. Daher haben wir allein eineinhalb Jahre Lärm-, Luft- und Verkehrsmessungen durchgeführt sowie umfassende verkehrsberuhigende Maßnahmen umgesetzt, um die erforderliche Luftgüte für Ruhe und Erholung garantieren zu können", berichtet Bürgermeister Herbert Spirk.

Kurtaxe

Bisher verzeichnete Bad Loipersdorf alljährlich 250.000 bis 260.000 Nächtigungen, 550.000 bis 570.000 Gäste besuchen jährlich die Therme. Künftig fließt für jeden Nächtigungsgast ein Euro Kurtaxe. Spirk rechnet zumindest mit Mehreinnahmen für die Gemeinde von 210.000 bis 220.000 Euro pro Jahr, die zweckgebunden in touristische Infrastruktur und Tourismusprojekte investiert werden müssen. "Auch die Kurtaxe bringt Vorteile, mussten wir doch bis jetzt auch alle touristisch relevanten Projekte über das vorhandene Budget finanzieren", meinte Herbert Spirk, der stolz seine Außendienstmitarbeiter beim Wechsel einiger der insgesamt 20 Ortschilder begleitete.

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