16.10.2014, 11:03 Uhr

Seit vier Jahrzehnten in besten Händen

Von Kindern umgeben: Die an Erfahrung älteste Tagesmutter Fürstenfelds, Monika Pock (l.) und Babsi Frank (r.), seit einem Jahr dabei.

Für die Fürstenfelder Tagesmütter gab es Grund zum Feiern: Die Tagesmütter Steiermark gibt es seit 40 Jahren.

Im Rahmen eines Festaktes in der Aula der Alten Universität Graz feierten die Tagesmütter Steiermark ihr 40-jähriges Bestehen. Geschäftsführerin Michaela Linhart begrüßte zur Feier, an der auch Tagesmütter aus der Region Fürstenfeld mit ihrer Regionalstellenleiterin Marianne Radl teilnahmen, den zuständigen Landesrat Michael Schickhofer.
In der Region Fürstenfeld sind derzeit 27 Tagesmütter im Einsatz, die 161 Kinder betreuen. Die jüngsten davon sind rund ein Jahr alt. Die ältesten Kinder, die betreut werden, gehen schon längst in die Schule. Regionalstellenleiterin Marianne Radl, koordiniert seit 2005 Eltern, die eine liebevolle und individuell gestaltete Betreuung für ihre Sprösslinge benötigen und Betreuungsplätze bei den Tagesmüttern als Leiterin der Regionalstelle Fürstenfeld. Sie merkt an, dass sich der Zeitpunkt der Betreuung der Kinder außer Haus verändert habe: "Viele Kinder kommen, zusammenhängend mit der Dauer der gewählten Karenzzeit bereits mit einem oder zwei Jahren zur Tagesmutter. Auch die Dauer bis zum Beginn des Pflichtkindergartenjahres variiert zwischen einem und drei Jahren zumeist", berichtet Radl.
Da auch der Job einer Tagesmutter immer prefessionelleren Anforderungen entsprechen müsse, wird für diesen Beruf eine profunde Ausbildung angeboten. Der nächste Kurs beginnt am 10. November im Business-Park in Gleisdorf. Mit 325 Stunden an theoretischem Unterricht und 160 Stunden an Praxis in einem Kindergarten und bei einer Tagesmutter ist die Ausbildung wesentlich umfagreicher geworden. Interessierte können sich im Tagesmütter-Büro in Fürstenfeld unter der Telefonnummer 03382/51980 bei Marianne Radl näher informieren.
Tagesmutter eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ich beobachte immer wieder, dass dieser Beruf den Tagesmüttern aber sehr viel Freude bereitet und in der Zusammenarbeit mit den Eltern gelingt", hofft Radl, dass sich ihr Team mit der nächsten Ausbildung wieder vergrößern wird, da auch die Nachfrage nach Tagesmüttern stetig ansteigt.
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