NCHHALITIGKEIT: Massiver Bahnausbau statt Autobahnbau
Zukunft Mobilität - Nachhaltigkeit für Umwelt/Natur, Region und Generationen

Angesichts der aktuellen Klimaschutz-Diskussion muss bewußt werden, dass eine in Planung befindliche Autobahn (Europaspange) nicht zu den propagierten KLIMA-Zielen beiträgt.

Dass sich dadurch die Lebensqualität für Teil-Regionen verschlechtert, zeigt das Beispiel Schöngrabern. JA - es wird gewiss eine Entlastung des Ortsgebietes geben. Aber gleichzeitig wird für die AnrainerInnen am anderen Ende der neuen S 3-Trassierung mehr Belastung entstehen. Der Ausbau führt zu stetig noch mehr zunehmenden Straßenverkehr und somit mehr Lärm, Staub, Abgas- und Transit-Wahn neben der zusätzlichen Bodenversiegelung.

Schöngrabern erfuhr einen regelrechten Einwohner-Zuwachs. Viele AnrainerInnen kauften sich in den letzten Jahren Grundstücke und bauten sich ein Haus in Ruhelage hin. Das wird sich mit der Verkehrsaufnahme nach Fertigstellung der S 3 radikal ändern. Die S 3-Trassierung führt nur knapp 300 Meter östlich des Wohngebietes vorbei und wird sowohl den Wert der Grundstücke als auch die Lebensqualität durch die Verkehrsbelastungen beeinträchtigen.

Statt Autobahnbau muss ein nachhaltiger Bahnausbau her.
Davon sind sowohl die Nordwestbahn als auch die Franz-Josefs-Bahn betroffen. Die FJB berührt das westliche Weinviertel und ist für die Reisenden der längsten Entfernung NÖ's mit 162 Km mehr als nötig bei Fahrzeiten von rund 2 Std. 20 Minuten. Retz ist rund 100 Km von Wien entfernt, wie auch Sigmundsherberg.
https://m.noen.at/gmuend/gmuend-waldviertel-fjb-plaene-verdruss-an-basis-und-wirbel-nach-noen-story-gmuend-waldviertel-fjb-ludwig-schleritzko-gerald-hohenbichler-europaspange-franz-josefs-bahn-pro-fjb-150680385

Für den Ausbau der FJB liegen schon 30 Jahre alte Pläne einer Studie aus dem Jahr 1991 vor und wäre bei schneller Inangriffnahme bzw. Finanzierung in 10 Jahren fertig mit Kosten von ca. 1,2 Mrd. EUR.
Die geplante Autobahn wäre frühestens in 25 Jahren fertig und kostet ca. 4,6 Mrd. EUR, wobei erst Trassierungssuche, Planung und Finanzierung anstehen.
Neben den vierfachen Kosten kommt noch ein dreifacher Mehrbedarf an Flächenverbrauch - sprich Bodenversiegelung - hinzu. Gar nicht zu reden von den externen Kosten und der Umwegkosten-Relation durch Umweltbelastung.

Es wird höchste Zeit für neue Denk- und Handlungsweise in der Politik.

Autor:

Gerald Hohenbichler aus Hollabrunn

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