Imst bittet seine Bürger im Jahr 2009 mehr zur Kassa

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Gebührenerhöhungen beschlossen in der Sitzung vor Jahreswechsel

Die Sitzung des Imster Gemeinderates wurde vom ubuntu-Licht erhellt. Es soll für ein gerechtes Miteinander sorgen. Das Licht schien seiner Aufgabe zumindest bei der letzten Sitzung gerecht geworden zu sein, da sich die Imster Kommunalpolitiker an diesem Abend sehr Konsens orientiert präsentierten.

IMST (magri). Trotz dem vermeintlichen Einklang bei der Imster Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag gab es einige Diskussionen, wie beispielsweise über die Erhöhung der Wasserbenützungsgebühr. Der Obmann des Verwaltungsausschusses, Josef Neururer, berichtete, dass sich der Ausschuss in einer Sitzung mehrheitlich auf eine Erhöhung der Wasserbenützungsgebühr um vier Prozent geeinigt hatte. Trotz der Erhöhung ist die Stadt Imst im Vergleich zu Innsbruck und Landeck immer noch sehr günstig, rechtfertigte Neururer den Anstieg um vier Prozent.

Vize-Bgm. Gstrein: Stadt soll Zeichen setzen
Vizebürgermeister Helmuth Gstrein, der in der Verwaltungsausschusssitzung als einziger gegen die Erhöhung stimmte, bekundete auch in der Gemeinderatssitzung seine Ablehnung. Die Stadt sollte ein Zeichen setzen und der Bevölkerung entgegenkommen, forderte Gstrein, die Wasserbenützungsgebühr nicht weiter zu erhöhen.

SPÖ-Mandatar Thurner für die Gebührenerhöhung
Im jährlichen Gewinn der Stadtwerke Imst sieht er die Möglichkeit, die Erhöhung abzufangen. Ganz anderer Meinung war Gemeinderat Bernhard Thurner. Er unterstrich, dass die vielen Inves-titionen der Stadtwerke Imst in letzter Zeit einen Anstieg rechtfertigen würden. Bürgermeister Gebhard Mantl, Stadtrat Herbert Linser und die Gemeinderäte Stefan Weirather und Heinrich Gstrein stimmten dem Tenor Thurners zu.

Klare Abstimmung gegen Gstrein und Bernhart
Am Ende stimmten 17 der 19 Gemeinderäte für die Erhöhung um vier Prozent. Vizebürgermeister Helmuth Gstrein und seine Listenkollegin Gerda Bernhart sprachen sich dagegen aus. Die Imster Bevölkerung muss nun 0,649 Euro anstatt der ursprünglichen 0,624 Euro für einen Kubikmeter Wasser entrichten.

Neben den Wasserbenützungsgebühren erhöhten die Imster Kommunalpolitiker auch andere Gebühren. Der Großteil der Entgelte wurde nach Angaben von Stadtrat Linser vorsichtig erhöht und einem Indexwert angeglichen.

Autor:

Bezirksblätter Imst aus Imst

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