Urlaub: Ausgesetzte Haustiere

Während die Menschen in den Sommerurlaub fahren, bleiben zahlreiche Haustiere zurück. (Symbolbild)

TIROL. Sie werden auf Raststätten, Parkplätzen, Innenstädten oder auf Feldern ausgesetzt, meist weil die Besitzer überfordert mit dem Tier waren und zur Ferienzeit nicht rechtzeitig eine Unterkunft fanden. Der Österreichische Tierschutzverband sieht darin ein "verantwortungsloses Trauerspiel, das sich jährlich wiederholt."

Wohin mit dem Haustier?

Der Urlaub ist geplant doch wer kümmert sich in der Zeit um das Haustier? „Bei rechtzeitiger Planung finden sich meist Freunde oder Bekannte, die den Vierbeiner sogar gerne und kostenlos bei sich aufnehmen", erläutert dazu der Tierschutzverband. Gibt es niemanden im Bekanntenkreis, kann man sich immer noch Hilfe bei den mehr als 120 eingetragenen Tierpensionen in ganz Österreich holen. Die Kosten für die Unterbringung des Haustieres sollten von vornherein im Urlaubsbudget miteingeplant sein, so gibt es im Nachhinein keine bösen Überraschungen. Die Übernachtungen in einer Tierpension variieren (zw. € 20,- bis € 60,- pro Tag) nach verschiedenen Punkten wie Größe oder Verträglichkeit des Tieres.

Tiersitter: Individuelle Betreuung für die Lieblinge

Wer seinem Haustier kein Heim zumuten möchte, kann sich auf einen Tiersitter verlassen. Hier können sich die Betreuer individuell um das Tier kümmern und das Angebot von Sittern wächst stetig auf Tiersitterplattformen. 

Völlig abraten würde der Österreichische Tierschutzverband von einer kurzfristigen Unterbringen im Tierheim. Dieses Einrichtungen sind für Notfälle ausgerichtet. "Dazu kommt, dass behütete Haustiere mit dem ungewohnt hohen Stresslevel der Tierheime konfrontiert werden. Das kann oftmals nicht richtig verarbeitet werden, was Wesensveränderungen zur Folge haben könnte.“

Ein ausgesetztes Tier gefunden

Wenn es leider doch ein Tier trifft, es ausgesetzt wird und man gerade Zeuge ist, sollte man sich das Autokennzeichen oder andere Wiedererkennungsmerkmale notieren und die Polizei informieren, rät die Landespolizeidirektion Salzburg. Die Polizei wird sich anschließend um eine geeignete Lösung für das Tier kümmern. 
Das Tier einfach selbst mit nach Hause nehmen, davon wird abgeraten. "Das Mitnehmen eines Tieres kann im Streitfall auch als Diebstahl ausgelegt werden, was eine Anzeige zur Folge hätte.“

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Der Österreichische Tierschutzverband startet Petition für ein Abschussverbot von Haustieren

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