Anonyme Schwangerschaft und anonyme Geburt

Nicole Prohaszka und Rosalinde Kunwaldm (v.l.) von der Kinder- und Jugendhilfe gaben gemeinsam mit Lektor DSA Thomas Scherner MA (Mitte) Auskünfte rund um das Thema „Anonyme Geburt/Schwangerschaft“.
  • Nicole Prohaszka und Rosalinde Kunwaldm (v.l.) von der Kinder- und Jugendhilfe gaben gemeinsam mit Lektor DSA Thomas Scherner MA (Mitte) Auskünfte rund um das Thema „Anonyme Geburt/Schwangerschaft“.
  • Foto: TL/MCI
  • hochgeladen von Tamara Kainz

INNSBRUCK. Das Haus der Begegnung präsentierte kürzlich im Rahmen einer Abendveranstaltung mit der Möglichkeit zur Diskussion viele wichtige Informationen zum Thema „anonyme Schwangerschaft und anonyme Geburt“. Den zahlreichen Anwesenden wurden die Ergebnisse einer über drei Semester angelegten Projektgruppe des MCI präsentiert, welche zu einer Broschüre zusammengefasst wurden.
Die Geburt eines Kindes ist für viele Familien einer der schönsten Momente im Leben, doch nicht für jede Frau kommt die Nachricht über eine Schwangerschaft gelegen. Für manche lässt sich eine zukünftige Mutterschaft nicht mit der aktuellen Lebenslage vereinen. Doch welche Möglichkeiten hat eine schwangere Frau, wenn Sie sich auf Grund ihrer Lebensumstände nicht in der Lage sieht, ein Kind großzuziehen?
Seit 2001 besteht in Österreich die gesetzlich geregelte Möglichkeit ein Kind anonym zur Welt zu bringen. Studierende des Studiengangs „Soziale Arbeit“ am Management Center Innsbruck haben sich in Kooperation mit den zuständigen Stellen der Kinder-und Jugendhilfe mit der Thematik „anonyme Schwangerschaft und anonyme Geburt“ befasst. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Haus der Begegnung wurde über den Ist- Zustand aufgeklärt und Raum zum Austausch über weitere Aspekte geboten. Unter den hochkarätigen DiskutantInnen befanden sich Rosalinde Kunwald und Nicole Prohaszka von der Kinder-und Jugendhilfe sowie der Leiter des Beratungszentrums der Caritas der Diözese Innsbruck Nguyen Tri Minh BA.
Durch die Studierenden der Projektgruppe wurde eine Broschüre erstellt, welche ebenfalls bei der Veranstaltung präsentiert wurde. Diese beinhaltet Informationen rund um das Thema und soll verschiedensten Professionen sowie Interessierten in Tirol dienlich sein. Ein Ziel dieses Projektes ist es, diese Broschüren mehrsprachig und in gedruckter Form allen Interessierten zugänglich zu machen. Das große Engagement der Projektgruppe rund um Lektor DSA Thomas Scherner MA wurde auch vom Studiengangsleiter „Soziale Arbeit“ FH-Prof. Dr. habil. Belachew Gebrewold gewürdigt. Zum Ausklang der Veranstaltung bestand noch die Möglichkeit für alle Anwesenden, sich an einem kleinen Buffet auszutauschen, welche von vielen BesucherInnen der Veranstaltung an diesem Abend gerne angenommen wurde.

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