Bei Job- Wohnungs- oder Partnersuche. Sichtbare Kriterien der Entscheidung. Eine Eigen-Werbung
Inn-Piraten Akademie: Vergessenes Wissen! Die stille Kunst der Physiognomik

Asche über unsere Häupter, weil wir lesen uns und euere Körper nach der Wahrheit ihrer konkreten Erscheinung.

Warum das womöglich unanständig scheint?

Weil es den bürgerlichen Gegensatz zwischen Innen & Außen, öffentlich & privat, Seele & Körperlichkeit aufhebt, und die liebe Privatheit ist gerade für den Privatier aller Einkommensgrade das wichtigste Gut, neben der teueren Gesundheit.

In den wesentlichsten Ebenen unsereres Lebens wie Beruf, der Liebe & dem wichtigsten Ort aller werktätigen Eichhörnchen, dem heimeligen Eigenheim, da wird allerorts beinhart selektiert und zwar nicht nur nach heute anerkannten rationalen Kategorien. Sogar unser Vice-Chancellor ex officio H.C. Strache glaubte ja im Ibiza-Video die List zur Falle an der kritikwürdigen Maniküre der untersten Spitzen einer sonst ausnehmenden russischen Schönheit zu erkennen, und wir können hier sehr aktuell sehen, dass einem das vielgenannte & vielbeschworne Bauchgefühl als Ratgeber einer Methode folgt, die wir zumeist vergessen wähnen, die aber überall dort, wo der Naturinstinkt des wilden & ungezähmten Menschen gefordert ist, stillschlummernd allzeit bereit zugegen ist, vor allem in den Entscheidungs-Etagen einst so erfolgreicher Unternehmen.

Das setzt sich in die angesprochen Gebiete fort.
Zeige mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist.
In die richtige Wohnung, tritt der Körper, der zu ihr gehört.

Der richtigen Mouse, das ebengleiche House.
Wo Mickey is in the house, schaut Minnie wohl zum Fenster raus
& ist der Mickey ein Gewinner, sinds sicher keine Sozialisten-Zimmer.

Am Ende spielen die äußerlichen Unterschiede weniger die Rolle.

Für jeden ist es einmal. Aus. Maus. Nikolaus.

Doch bis zuletzt sind wir, die Bewohner unserer Körper, der inkorporativen Interpretation durch unsere Mitmenschen ausgesetzt und nicht einmal systemkritische Anti-Materialisten flüchten sich so gesehen von uns ungesichtet ins Nirvana.

Bei einer Obduktion an der Innsbrucker Gerichtsmedizin sagte einst der untersuchende Arzt über seine erkalteten "Geschäfts"-Persönlichkeiten zu uns Jung-Spunden der praktizierenden Juristerei, zu uns Rechtspraktikanden des Landesgerichts Innsbruck: "Leichen sind für uns nicht tot, im Gegenteil, sie sprechen zu uns!" Er stand gerade vor einem frischgeöffneten älteren Herrn aus meiner Nachbarschaft und begann sodann dessen persönliche Lebensführung anhand der uns anschaulichen gemütsvollen Körpermitte zu erklären.
Auch das würdige Anlitz spiegelte ein gutes Leben, wie schon Shakespeares Julius Cäsar vorahnend sprach: " Lasst wohlbestallte Männer um mich sein, der Cassius, der hat den hohlen Blick!"
Wir sehen den Cassius. Ausgeknöchert, hart, ein hagerer Totenschädel unter Lebenden, sein Preis des Affekts zur Macht. 

Gerichtsmediziner neigen nach unserer Erfahrung zur tiefsinnigen Poesie, was auch das kultivierte Ambiente des damaligen Instituts erklärte.

Wie will man sich im Liebesleben beweisend behaupten? Man(n) bringt schon mal Blumen, wie schon Faustens Mephistopheles den alten Doktor Heinrich Faust ermunternd kommentiert: " Er bringt Geschenke, da wird er reüssieren!"

Auch wenn der Erfolg so betrachtet wahrscheinlich ist, werden wir Männer in der Liebes-Werbung fast schon totalitär gemustert & das hat eben nicht nur beim Militär Sinn, sondern auch vor dem Zivilen Bund der Ehe oder Partnerschaft, geht es doch um alles. Vermögen, Ruf, Ansehen, gesellschaftlichen Rang, Reichtum oder Armut und das alles betrifft dann wieder die Nachkommenschaft!

Was uns genetisch wiederkehrt, können wir mit den Methoden der Alten analysieren und ins Gewisse durch integeres Wissen befördern.

Als "physiognomisches Genie" hat der Universalist Goethe den reformierten Pfarrer Johann Caspar LAVATER zu sich emporgehoben und damit seinen Zeitgenossen gezeigt, was Sache ist, nämlich das Studium der PHYSIOGNOMISCHEN FRAGMENTE, so der Titel eines bei Reclam günstigst erhaltbaren Nachdrucks der originalen Schrift von 1775 zur " Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe", ein "Erster Versuch" wie dort ganz bescheiden dem Titelblatt zu entnehmen ist, mit "vielen Kupfern", also Bild-Stichen, die das lesenlernende physiologische Auge der Körper-Betrachter schulen, bestätigen & fortbilden sollte.

Sehr reizvoll auch der nette Nachdruck der Miniatur "VON DER PHYSIOGNOMIK" bei Antigonos, die unter anderem ein Grundregularium von hundert physionomischen Regeln enthält, allgemeine wie besondere, an denen mit den Abbildungen das bereits vorhandene Wissen überprüft & gehärtet werden kann, wiewohl es für Lavater klar ist, dass die Physiognomik nicht zu trennen ist, von der Person, die sie betreibt, "unter zehentausenden wird nicht einer ein guter Physiognomist werden", so der Meister, ohne Begabung sei hier nichts zu erreichen, so arte sie - die Physiognomik als Wissenschaft - zur Scharlatanerie aus und wirke kontraproduktiv.

E pluribus unum nun eine dieser Regeln aus dem Katalog zur Unterscheidung von Dumm & Böse, denn vielen Bösen wird man durchaus Intelligenz attestieren dürfen, einmal mehr, wenn ihre Taten mit ihren genetographischen Vorauslagen konform gehen.

"Jeder Mund, der einmal so breit ist, als das Auge, ist der Mund eines Dummkopfs -"

Der dazu abgebildete Mund gleicht dem Munde unseres jungen Kanzlers in spe, vor allem die mächtige Unterlippe in ihrer ganzen Erscheinungswulst zur Breite. Detto, die Schwingung der selbstvergnüglichen Oberlippe läßt den juvenilen Erfolgstypus für die feminisierte Fan-Welt erscheinen. Inwieweit dies die Breite des angesprochenen Kanzler-Auges überträfe, können wir beim besten Willen nur vermuten, da wir effektiv &/oder affektiv aufgerissene Augen beim Kanzler Kurz noch nicht aus der Nähe erblicken mussten.

Möge dies so bleiben und mögen die selbstkritischsten Augen von uns volkstreuen Inn-Piraten weiterhin auf Halbmast ruhn...
in extremo gäbs wohl viel zu tun....

doch ein echter Krisen-Panik-Schrecken ist kein Zuckerlecken.

So möge auch mit der Völker Armen Gnaden-Flehen
Die Welt sich friedlich marktwärts weiterdrehen.
Nicht der Deutschen, sondern Gottes Bank
Seis im hier & jetzt gedankt
& unserem eignen Stirn-Gehirn
Zu Herrgotts ebenbildlich
Leit-Gestirn

Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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