Marktplatz
Diskussion um sichere Radumleitung bei Veranstaltungen
- Der südliche Innradweg zählt zu den wichtigsten Alltagsverbindungen für den Radverkehr in Innsbruck. Wird der Bereich am Marktplatz für Veranstaltungen genutzt, ist diese Route jedoch regelmäßig unterbrochen.
- Foto: Königer
- hochgeladen von Lucia Königer
Wenn der Marktplatz für Veranstaltungen gesperrt wird, endet für viele Radfahrende die direkte Verbindung entlang des Inns. Die Radlobby Tirol fordert eine sichere Umleitung, auch ein Vorschlag auf der städtischen Beteiligungsplattform nimmt sich des Problems an.
INNSBRUCK. Der südliche Innradweg zählt zu den wichtigsten Alltagsverbindungen für den Radverkehr in Innsbruck. Wird der Bereich am Marktplatz für Veranstaltungen genutzt, ist diese Route jedoch regelmäßig unterbrochen. Die Radlobby Tirol kritisiert, dass es bisher keine fixe und sichere Umleitung für Radfahrende gibt.
- Aber hier muss das Fahrrad bei Veranstaltungen auf dem Marktplatz geschoben werden.
- Foto: Königer
- hochgeladen von Lucia Königer
Aktuelles Beispiel ist das „Fischvergnügen“, bei dem der Marktplatz von Ende Juli bis Mitte August gesperrt ist. Laut Radlobby Tirol endet die sichere Radverbindung in solchen Fällen abrupt. Wer weiterfahren möchte, müsse entweder absteigen oder auf die stark befahrene B171 ausweichen. Besonders problematisch sei dies für weniger geübte Radfahrende, Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Kinderanhängern und Lastenrädern.
Die Situation bei der Markthalle sorgt laut Radlobby immer wieder für Konflikte, da Bereiche der Ausweichstrecke häufig durch Lieferverkehr beeinträchtigt seien.
Vorschlag für fixe Umleitung bei Veranstaltungen
Eine mögliche Lösung soll nun auch über die städtische Beteiligungsplattform „Innsbruck mitgestalten“ geprüft werden. Dort wurde ein Vorschlag eingebracht, der die Einrichtung einer durchgehend befahrbaren und klar beschilderten Radumleitung bei Veranstaltungen am Marktplatz fordert. Der Beitrag hat die notwendige Anzahl an Unterstützungen erreicht und wird nun von den zuständigen Stellen im Magistrat behandelt.
Vorgeschlagen wird unter anderem, dass bei Veranstaltungen, die den Radweg unterbrechen, bereits im Vorfeld ein verbindliches Radverkehrskonzept erstellt wird. Dieses soll eine kurze Ersatzroute, eine eindeutige Beschilderung sowie eine sichere Führung ohne ungeschützten Wechsel in den Autoverkehr vorsehen.
Radlobby schlägt Neuaufteilung des Straßenraums vor
Neben einer temporären Lösung bei Veranstaltungen sieht die Radlobby Tirol auch langfristigen Handlungsbedarf. Sie schlägt vor, eine bestehende zusätzliche Abbiegespur für den motorisierten Verkehr zwischen Innbrücke und Terminal als Radverbindung zu nutzen.
Dadurch könnte laut Radlobby Platz für einen geschützten und durchgängigen Radweg geschaffen werden. Ziel sei es, den vorhandenen Straßenraum stärker an den tatsächlichen Verkehrsbedürfnissen auszurichten.
Ähnliche Beiträge auf MeinBezirk:
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.