Großübung
Innsbrucker Feuerwehren proben den Ernstfall
- Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehren werden bei der Großübung in den Stadtteilen Amras, Pradl, Reichenau und Rossau im Einsatz stehen.
- Foto: © BFI/M.Verdross
- hochgeladen von Lucia Königer
Am kommenden Samstag wird es in mehreren Innsbrucker Stadtteilen etwas unruhiger: Elf Feuerwehren führen eine großangelegte Übung durch. Dabei werden verschiedene Einsatzszenarien unter möglichst realitätsnahen Bedingungen trainiert.
INNSBRUCK. Wenn am Samstag, 3. Oktober, in Amras, Pradl, der Reichenau und der Rossau vermehrt Feuerwehrfahrzeuge unterwegs sind, besteht kein Grund zur Sorge. Von 9 bis 16 Uhr steht eine großangelegte Feuerwehrübung auf dem Programm. Insgesamt elf Feuerwehren beteiligen sich daran.
Von Bränden bis zu Gefahrstoffeinsätzen
Bei der Übung werden mehrere Szenarien gleichzeitig abgearbeitet. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Brandgeschehen nach einem Brandmeldealarm, ein Gefahrstoffeinsatz sowie ein Baustellen- und ein Forstunfall. Auch die Rettung von Personen aus Aufzügen und Liften wird geübt.
- Insgesamt elf Feuerwehren beteiligen sich daran.
- Foto: BFI
- hochgeladen von Georg Herrmann
Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Handgriffe zu trainieren. Vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren steht im Mittelpunkt. Die Einsatzkräfte sollen ihre Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen überprüfen und das gemeinsame Vorgehen bei unterschiedlichen Einsatzlagen weiter verbessern.
Mehr Einsatzfahrzeuge unterwegs
Für Bürgermeister Johannes Anzengruber ist regelmäßiges gemeinsames Training ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung. Gerade im Ernstfall müsse sich jede Einsatzkraft auf die anderen verlassen können.
Während der Übung kann es in den betroffenen Stadtteilen zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen kommen. Die Stadt bittet die Bevölkerung um Verständnis. Für Anrainerinnen und Anrainer besteht zu keiner Zeit eine Gefahr.
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