„Messer in Hennen“ poetisch fesselnd im Keller

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IBK (bine). Sie ist „kein Feld“, sie ist die „Pferdefrau“, Pony Williams Frau, und am Ende, „die Frau mit dem gebrochenen Herzen“, die danach strebt, den Dingen Namen geben zu können. Sie will über den Tellerrand/den Feldesrand hinaus sehen, sie strebt nach mehr. Der „Todesmüller“ Gilbert Horn und sein Stift helfen ihr dabei, denn „er schreibt damit“. „Dinge, die in seinem Kopf sind“, bringt er zu Papier. Nein, er kann nicht zaubern, wohl aber kann er küssen, „denn das ist der einzige Zauber, den er kennt“. Eine junge Frau (Teresa Waas), die ihrem Schicksal die Stirn bieten will und damit nicht nur ihren Mann (Philipp Rudig), sondern auch ihren Magier (Johann Nikolussi) verliert. David Harrowers Bauernsaga „Messer in Hennen“ fesselt seit der Premiere am 8.3. an den Kellertheater-Stuhl, zaubert trotz einer düsteren Geschichte auch ab und zu ein Lächeln auf des Zusehers Gesicht und das nicht nur auf Grund der schauspielerischen Bestleistungen auf einer beklemmenden, melancholisch angehauchten Bühne (Luis Graninger), sondern auch durch eine hieb- und stichfeste Regieführung von Manfred Schild. „Was für eine Macht haben hier die Zungen“ der Schauspieler und der „schwarze Kristall wurde zum Strahlen gebracht“. Termine: März: 11.-13., 15., 18.-20., 22., 25.-29.; April: 1., 3.-5., 8.-12., 15.-18.; Beginn jeweils um 20 Uhr. Reservierungen unter www.kellertheater.at oder 0512/580743.

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