Mobiler Kinder-Palliativ-Dienst startet

Der neue mobile Kinder-Palliativ-Dienst betreut seit Mai sterbenskranke Kinder und versteht sich als Vernetzungsplattform.
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  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

INNSBRUCK. Das kidsMOBILtirol-Team besteht aus vier Personen: Sie betreuen Familien mit Kindern, die lebensverkürzende Erkrankungen haben. In Tirol versterben jährlich 30 bis 40 Kinder. Man versteht diese mobile Dienstleistung als Vernetzung zwischen Klinik, Eltern und Fachärzten: Eine Plattform für die Beantwortung praktischer Fragen zur Pflege oder Versorgung zuhause. Thomas Karall, Kinderarzt an der Innsbrucker Kinderklinik und Teil von kidsMOBILtirol: „Natürlich findet die medizinische Abklärung und Behandlung weiter bei uns in der Kinderklinik statt, aber wer ein Kind zu Hause pflegen will, der wird von uns dafür die nötige Unterstützung erhalten.“ Claudia Groß, Diplompflegerin: „Wir stellen vor allem unser Know-how zur Verfügung, stellen Kontakte zu mobilen Pflegediensten her, geben Tipps bei administrativen Aufgaben und versuchen, das unmöglich Erscheinende möglich zu machen." Die Kosten (200.000 Euro jährlich) werden vom Land Tirol und der Gebietskrankenkasse übernommen.

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