Grüne Tirol
Physische Kontakte reduzieren

Grünen Klubobmann Gebi Mair

TIROL. Die Bevölkerung habe in den vergangenen Monaten bereits viele Opfer gebracht, erklärt der Grüne Klubobmann und Gesundheitssprecher Gebi Mair. Trotzdem wendet er sich mit der Bitte, physische Kontakte für die nächsten zwei Wochen einzuschränken, an die Tiroler Öffentlichkeit.

„Wir haben im Frühjahr gelernt wie wir mit verstärktem Einsatz von Online-Verbindungen, Telefonaten und Co die Verbindung mit jenen Menschen halten die uns wichtig sind. Es soll nicht wieder so werden wie in der Quarantänezeit, deshalb ist es jetzt nötig für einen begrenzten Zeitraum unsere sozialen Kontakte wieder ein Stück weit zu reduzieren", so Mair. Er betont, dass wo physischer Kontakt nötig sei, dieser natürlich weiterhin gepflegt werden könne.

Luft zur Nachverfolgung

Die kommenden Wochen sollten im Land dafür genützt werden, den Behörden wieder Luft zur Nachverfolgung und Isolierung von Clustern zu geben, so Gebi Mair. Für ihn sei es entscheidend, dass es gelinge, auftretende Infektionen so schnell wie möglich nachzuverfolgen und die Infektionsketten zu unterbrechen. Er warnt: „Das Virus hat sich weder abgeschwächt noch gibt es einen Impfstoff. Das sollten wir uns wieder mehr ins Gedächtnis rufen"

Reisewarnungen nehmen zu

Die rasche Reduktion der Positivfälle sei auch in Hinblick auf die zunehmenden Reisewarnungen von großer Bedeutung. "Über die ausbleibenden Gäste aus dem Ausland wurde in den vergangenen Tagen viel gesprochen. Reisewarnungen bedeuten aber auch umgekehrt, dass wir nicht mehr auflagenlos verreisen können bzw. wichtige private wie berufliche Termine im Ausland warhnehmen können. Es sollte daher im Interesse aller sein, dass wir schnell mit den Zahlen nach unten kommen. Das geht derzeit am besten mit Zusammenhalt durch Abstand", bittet der Grüne Gesundheitssprecher abschließend um besondere Vorsicht und Abstand in den nächsten zwei Wochen.

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