Baustellenchaos in Innsbruck?
Scharfe Kritik am Baustellenmanagement durch die FPÖ
- Innsbruck und seine Baustellen. Jetzt gibt es scharfe Kritik am Baustellenmanagement. (Archivbild)
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Georg Herrmann
Gibt es in Innsbruck ein Baustellenchaos? Folgt man den Diskussionen an den heimischen Stammtischen und den hunderten Beiträgen in den Sozialen Medien, zeigt sich eine große Unzufriedenheit in der Landeshauptstadt Innsbruck. Die FPÖ kritisiert die aktuelle Situation und nimmt als Beispiel die Arbeiten in der Alois-Schrott-Straße in Arzl .
INNSBRUCK. Stellt man bei ChatGPT die Frage: "Wie viele Baustellen gibt es Innsbruck?" erhält man folgende Antwort: "Eine offiziell bestätigte Gesamtzahl der aktuell laufenden Baustellen in Innsbruck veröffentlicht die Stadt derzeit nicht. Eine zentrale Live-Statistik mit einer Gesamtanzahl ist öffentlich nicht verfügbar. Gerade in den Sommerferien bündelt die Stadt traditionell viele Bauvorhaben, weshalb die Zahl gleichzeitig aktiver Baustellen besonders hoch ist." Einen Überblick über das Geschehen bietet der Baustellenplan der Homepage der Stadt Innsbruck, in dem zahlreiche Baustellen mit den wichtigsten Informationen eingezeichnet sind. Bei rot markierten Baustellen handelt es sich um aktive Arbeiten, orange markierte Baustellen stehen bevor. Die Wichtigkeit der jeweiligen Bauarbeiten, ob Instandhaltung, Sanierung oder Neuprojekt,e wird von der Bevölkerung nicht angezweifelt, der organisatorische Ablauf sorgt jedoch für Ärger. So hat MeinBezirk-Innsbruck vor Kurzem über die mangelhaften oder gar fehlenden Beschilderungen bei Baustellen für Fußgänger und Radfahrer berichtet. Dabei geht es nicht um das persönliche Wohlempfinden der Betroffenen, sondern um die Verkehrssicherheit. Jetzt stellt die FPÖ das Baustellenmangement in den Mittelpunkt. Stadtrat Markus Lassenberger spricht angesichts der zahlreichen Baustellen von einem „kopflosen“ Vorgehen und sieht Handlungsbedarf.
- Aktueller Baustellenplan der Stadt Innsbruck
- Foto: Screenshot city-map.innsbruck.gv.at
- hochgeladen von Georg Herrmann
„Wenn man glaubt, eine geregelte Baustelle zu finden, dann wird man vergebens suchen. Das Baustellenmanagement ist völlig kopflos“, so FPÖ-Stadtrat Markus Lassenberger, der weiter ausführt: „Die Situation, die wir in Innsbruck schon seit langem vorfinden, ist unserer Stadt unwürdig. Menschen suchen vergeblich nach Ersatzhaltestellen der IVB, Pendler müssen teils massive Umwege auf sich nehmen, um in die Arbeit zu kommen, und Fußgänger müssen nach sicheren Überquerungen suchen.“
Aus Sicht der FPÖ fehle es an einer abgestimmten Koordination der Bauarbeiten. Bestes Beispiel für Lassenberger sind die Arbeiten in der Alois-Schrott-Straße in Arzl, "wo über drei Wochen lang die IKB gräbt und schlussendlich wieder asphaltiert, um dann ein paar Tage später wieder die gesamte Asphaltdecke abzunehmen und wieder alles zu asphaltieren. Der Umgang mit Steuergeldern ist eine reine Farce und nicht zu rechtfertigen. Innsbruck braucht endlich ein koordiniertes Vorgehen im Baustellenmanagement und nicht Löcher an allen Ecken und Enden der Stadt“, so Lassenberger, der abschließt: „Vielleicht ist das aber auch genau so gewollt, denn wie wir von den Grünen gelernt haben, ist ein durch Baustellen verursachter Stau auch eine Verkehrsberuhigung.“
- StR Markus Lassenberger (FPÖ)
- Foto: FPÖ
- hochgeladen von Georg Herrmann
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.