Tirol setzt auf Immobilien

Die sVersicherung, Erste Bank und Sparkassen haben eine Studie über die Vorsorgetrends 2012 in Österreich bei der GfK Austria in Auftrag gegeben. 1000 ÖsterreicherInnen im Alter zwischen 15 und 65 Jahren wurden befragt, davon 112 aus Tirol.

Sparbuch und Bausparer führen Liste an
Zwei Drittel der TirolerInnen sorgen finanziell vor. Unangefochten bleibt das Sparbuch dabei auf Platz 1, gefolgt vom Bausparen. Mit 22 Prozent halten ungewöhnlich viele Tiroler Immobilien für die beste Vorsorgeform, in Gesamtösterreich liegt der Wert nur bei 13 Prozent. "Grundsätzlich sollten drei Monatsgehälter als finanzielle Basis zur Verfügung stehen, die kurzfristige Engpässe ausgleichen können", so Karl Obernosterer, Privatkundenvorstand der Tiroler Sparkasse.

Pflege ist Tabuthema
Zwar halten Tiroler Vorsorge für wichtig, weil sie ihren Lebensstandard im Alter erhalten wollen und nicht glauben, dass die staatliche Pension dazu ausreicht, das Thema Pflege schiebt die Hälfte der Befragten aber von sich weg. Diejenigen, die zumindest schon daran denken wollen, würden dafür höchstens 25 Euro pro Monat auf die Seite legen. "Wenn man bedenkt, dass es schon jetzt 450.000 Pflegegeldbezieher in Österreich gibt und diese Zahl 2030 auf 700.000 steigen soll, ist klar, dass der Staat diese Last nicht allein tragen kann. Die Steiermark und Kärnten holen sich bereits Pflegegeld von den Verwandten, wenn die Betroffenen selbst nicht dafür aufkommen können", warnt dazu Heinz Schuster, Vorstandir. der sVersicherung. Deshalb verlangt Schuster nach einer staatlichen Förderung, die die Pflegevorsorge zum Thema machen soll.

Autor:

Verena Kretzschmar aus Innsbruck

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