12.06.2017, 00:00 Uhr

The King’s Singers – sechs himmlische Stimmen

The King's Singers – eine A-cappella-Band welche durch ihre spezielle Zusammensetzung der Stimmlagen besticht. (Foto: growpublic)

Die King‘s Singers stehen seit fast 50 Jahren für höchste A-cappella-Kunst. Gegründet 1968 am King‘s College in Cambridge eroberte das sechsköpfige Gesangsensemble die Konzertsäle der Welt und begeistert bis heute das internationale Publikum. Feinster britischer Humor, eine umwerfend charmante Performance und virtuoser Gesang in close harmony sind ihr Markenzeichen. Beim Richard-Strauss-Festival 2017 sind die King’s Singers wieder zu Gast. In ihrem Konzert am 26. Juni um 19.30 Uhr im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen spannen sie den Bogen von der Renaissance über Richard Strauss bis Cole Porter und Irving Berlin.

Vielseitiges Repertoire

Das Repertoire der King’s Singers ist unglaublich breit. Zu ihrem Programm gehören unter anderem mehrstimmige Werke der Renaissance, Klänge aus dem Zeitalter der Romantik, Werke zeitgenössischer Komponisten und religiöse Musikstücke ebenso wie aktuelle Musicalnummern und Pop-Songs. Dabei singen sie in den unterschiedlichsten Sprachen und haben bereits über 2000 verschiedene Werke und Arrangements erarbeitet. Sie wurden auch zum Vorbild für andere junge Sänger und gaben viele Impulse für die Entwicklung der A-cappella-Szene, die sich heute stilistisch und klanglich äußerst vielfältig zeigt.

Die King's Singers sind bekannt für ihren sehr speziellen Ensembleklang, der vor allem aus ihrer Zusammensetzung resultiert. Zwei Countertenöre – Patrick Dunachie und Timothy Wayne-Wright - , ein Tenor – Julian Gregory -, zwei Baritone – Christopher Bruerton und Christopher Gabbitas - und ein Bass – Jonathan Howard – geben der Gruppe ihren charakteristischen Klang.

Musikalische Zeitreise

Beim Richard-Strauss-Festival begeben sich die King’s Singers auf eine musikalische Zeitreise beginnend in der Renaissance. Bei ihrer „Madrigal History Tour“ erklingen die schönsten Beispiele polyphonen Gesangs, von Heinrich Isaacs melancholischem „Innsbruck, ich muss Dich lassen“ bis zu Gastoldis beschwingtem „Amor Vittorioso“. Mit Richard Strauss‘ Bearbeitungen von Volksliedern geht die Reise weiter, die in einem „Tribute to Ella“ endet. Die King’s Singers ehren die große Diva des Jazz, Ella Fitzgerald, mit Klassikern von Cole Porter bis Irving Berlin. „I’ve Got You under My Skin“, „Cheek to Cheek“, „The Lady Is a Tramp“ und weitere unsterbliche Jazz-Standards in der Interpretation der King’s Singers versprechen musikalischen Hochgenuss.

Karten für das Konzert gibt es bei Gap-Ticket, München-Ticket und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Das komplette Festivalprogramm finden Sie auf www.richard-strauss-festival.de
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