08.01.2018, 09:16 Uhr

Ungebrochene Solidarität der TirolerInnen für Menschen in Not

Spendengelder aus Tirol ermöglichen Wachstum in ärmeren Ländern, z.B. im Bereich der Landwirtschaft. (Foto: Caritas Innsbruck)

2016 spendeten die Menschen der Diözese Innsbruck mehr als fünf Millionen Euro für internationale Hilfsprojekte

Den Tirolerinnen und Tiroler wird gelegentlich eine gewisse Engstirnigkeit vorgeworfen. Eine Zuschreibung, die bei weitem nicht stimmt. Das kleine Land mitten in den Alpen zeichnet sich durch Weitblick und durch eine hohe internationale Solidarität aus. Viele Hilfswerke in der Entwicklungszusammenarbeit und internationalen Nothilfe hatten ihre Wiege in Tirol, wie zum Beispiel die Auslandshilfe der Caritas oder die Sternsingeraktion.

Sechs Einrichtungen der Diözese Innsbruck für Hilfe in ärmsten Ländern

Sechs kirchliche Werke sind heute in der Diözese Innsbruck präsent: Bruder und Schwester in Not, Caritas Auslandshilfe, die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung, missio und die MIVA. Ausdruck einer anhaltenden Weltoffenheit und Solidarität findet sich unter anderem im unermüdlichen Spendenverhalten der Menschen in Tirol. Insgesamt 5.113.272 EUR spendeten die Menschen in der Diözese im Jahr 2016 für die internationalen Projekte dieser Werke. Auch im Jahr 2017 war die Solidarität der Tirolerinnen und Tiroler mit den Menschen in ärmeren Ländern dieser Welt ungebrochen.
„Im Namen aller sechs Werke bedanke ich mich herzlich für die Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender, die damit unsere Arbeit für eine bessere Welt für alle Menschen überhaupt erst ermöglichen“, betont die Leiterin des Welthaus, Julia Stabentheiner.
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