01.08.2016, 22:03 Uhr

Eigentlich ein trauriger Anlass...

Innsbruck: Pfarre Hötting |

Innsbruck, Fließ, Pfunds. Am Sonntag, dem 31. Juli, ging in Hötting eine Ära zu Ende. Pfarrer Werner Seifert OPraem und Kooperator Chrysanth Witsch wurden nach ihrem letzen Gottesdienst in der neuen Höttinger Pfarrkirche unter großer Anteilnahme der Gemeinde mit einer Agape verabschiedet.

"Ob hier ein weißgekleideter Pfarrer oder ein schwarzgekleideter ist, der Gott ist immer derselbe", meinte Pfarrer Seifert zur Begrüßung am Beginn des Gottesdienstes, und nahm damit auf die Frage Bezug, ob die Pfarre weiterhin von einem Prämonstratenser des Stiftes Wilten betreut würde. Nein, ab September wird der diözesane Pfarrer Marek in das Pfarrhaus einziehen, da Kooperator Witsch nach Fließ übersiedeln wird - und Pfarrer Seifert nach Pfunds.

Zwei Oberländer Bürgermeister

Die Grußworte der Innsbrucker Bürgermeisterin überbrachte Pfarrgemeinderätin Herlinde Keuschnigg. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden, Rupert Schuchter (Pfunds) und Hanspeter Bock (Fließ), waren zum Abschiedsgottesdienst ebenso erschienen, wie auch zahlreiche Mitglieder der Höttinger Vereine und der Pfarrgemeinde sowie die Altministranten. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den "Kirchensingern" unter Nationalrat Georg Willi, Sabine Laimböck (Zither), Orgel und Bläsern.


Große Bevölkerungsteilnahme

Nach der anschließenden landesüblichen Verabschiedung mit Ehrensalve der Schützen und Defilieren der Traditionsvereine gab es eine Agape, die von den Frauen der Pfarre liebevollst mit Kuchenköstlichkeiten beschickt wurde - und ein fast endloses Händeschütteln und Abschiedsfotoknipsen. Nach einem Festessen im Burenwirt hieß es für die beiden Geistlichen dann endgültig Abschied von dem "sonnigsten, schönsten aber auch holprigsten Boden" zu nehmen, der ihnen so lange eine echte Heimat war. Seifert ersuchte seine Schäflein zum Abschied noch, Pfarrer Marek ebenso gut aufzunehmen wie ihn selbst.
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