20.11.2017, 10:32 Uhr

Nach der Weihnachtsfeier sicher nach Hause!

Wenn man zu tief ins Glas geschaut hat, sollte man das Auto lieber stehen lassen. (Foto: pixabay.com)

Nach der Weihnachtsfeier soll es sicher wieder nach Hause gehen. Deshalb soll auf eine alkoholisierte Autofahrt verzichtet werden, das hat sich die AUVA und die KFV auch dieses Jahr wieder zum Ziel gesetzt. Eine österreichweite Plakatkampagne ruft zur Bewusstseinsbildung auf.

TIROL. Die Weihnachtszeit ist meist eine gesellige feuchtfröhliche Zeit, in der der Glühwein und auch anderer Alkohol fleißig fließt. Ein Grund für die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), wie auch die letzten Jahre eine Initiative gegen Alkohol am Steuer einzuleiten. Eine sichere Heimfahrt soll auch nach der Weihnachtsfeier gewährleistet sein, dabei hilft die Plakatkampagne, die österreichweit umgesetzt wird. 
Allein in Tirol sind mehr als 4.000 Plakate an über 2.000 regionale Unternehmen verteilt. 

Schlechte Sichtverhältnisse und Alkohol: gesteigertes Unfallrisiko 

Aus der KFV-Unfallstatistik des Jahres 2016 geht hervor, dass jeder 19. Verkehrstote in Österreich auf Grund von Alkohol am Steuer zu Tode kam. Beeinflusst von Alkohol stieg auch das generelle Unfallrisiko zusätzlich auf ein Vielfaches: "Bei 0,5 Promille ist die Unfallgefahr bereits doppelt so hoch, mit 0,8 Promille ist das Unfallrisiko sogar fünfmal höher als nüchtern“, erklärt Mag. Martin Pfanner vom KFV.

Alkohol verzögert die Verarbeitung von Reizen, die Reaktionsgeschwindigkeit und senkt die Konzentrationsleistung. All dies ist eine gefährliche Kombination mit glatten und dunklen Straßen in der Winterzeit. 

Das Motto der österreichweiten Plakatinitivative in diesem Jahr: „Lass es sein … und fahr heute lieber NICHT selber heim“. Lieber sollte man, wenn man es auf der Weihnachtsfeier hat krachen lassen zum Taxi, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu einer Fahrgemeinschaft greifen. Vorbildhaft viele Firmen organisieren sogar für den Heimweg der MitarbeiterInnen einen Bus- und Taxidienst. 

Doch nicht nur direkt nach der Feier sondern auch am "Morgen danach" ist Vorsicht geboten. Die Gefahr des Restalkohols sollte nicht unterschätzt werden und die Wirkung von Kaffee oder Energydrinks nicht überschätzt werden. 

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