03.07.2017, 15:16 Uhr

Wo gibt es die meisten Freizeitwohnsitze in Tirol?

LR Johannes Tratter: "Über die Landeshomepage sind die Freizeitwohnsitze in Tirol ersichtlich." (Foto: Archiv)

Das neue Verzeichnis über die Freizeitwohnsitze gibt Auskunft, in welchen Gemeinden es wie viele Freizeitwohnsitze gibt.

TIROL. Bereits 2016 wurde das Tiroler Raumordnungsgesetz novelliert. Schon damals waren die Freizeitwohnsitze ein Thema. Damals wurde beschlossen, dass alle Gemeinden die Freizeitwohnsitze in ihren Gebieten melden müssten. Diese sollten dann in einem Freizeitwohnsitzverzeichnis gesammelt und veröffentlicht werden. Stichtag dafür ist der erste Juli 2017.

Freizeitwohnsitze sind limitiert

In Tirol werden schon seit mehreren Jahren Genehmigungen für Freizeitwohnsitze nicht leicht erteilt. Allerdings gibt es in Tirol zahlreichen Gemeinden, da machen die Freizeitwohnsitze mehr als acht Prozent aus. „Hierbei handelt es sich jedoch nicht um neue Widmungen, sondern um rechtmäßige Altbestände aus früheren Jahrzehnten. Die acht Prozent Grenze wurde nämlich erst im Zuge der „TROG-Novelle 1997“ gesetzlich normiert., so Johannes Tratter.

Mehr Transparenz durch das Freizeitwohnsitzverzeichnis

Mit der Veröffentlichung dieses Verzeichnisses kommt es zu mehr Transparenz. Mit Stichtag, 1. Juli 2017, wird die Liste auf der Landeshomepage veröffentlicht und ständig erweitert. Einige Gemeinden werden innerhalb einer bestimmten Frist, die fehlenden Daten nachreichen. Bis jetzt sind insgesamt 15.006 Freizeitwohnsitze in Tirol registriert (lt. Freizeitwohnsitzverzeichnis, Stand 1. Juli 2017) .

Mehr zum Thema

www.tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/freizeitwohnsitze
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