27.11.2015, 14:15 Uhr

"Jetzt glaub' ich's" - Spatenstich für Kletterzentrum am WUB-Areal

Der Spatenstich für das neue Kletterzentrum wurde feierlich begangen. V.l.n.r.: Reinhold Scherer (Geschäftsführer Kletterhalle Tivoli), Architekt Thomas Schnizer, Präsident des Österreichischen Wettkletterverbandes Eugen Burtscher, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Reinhard Eberl (Abteilung Sport, Land Tirol), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IIG-Geschäftsführer Franz Danler, Lucas Krackl (Vorsitzender des Bauausschusses)

Dem Sptanstich für das neue Kletterzentrum auf dem ehemaligen WUB-Gelände konnte auch das Schneetreiben nichts antun.

"Jetzt glaub' ich's", mit diesen Worten hat Reinhold Scherer (Geschäftsführer Kletterhalle Tivoli) seiner Freude beim Spatenstich für das Kletterzentrum gestern Platz gegeben. Das Kletterzentrum, welches in den nächsten Jahren auf dem WUB-Gelände entsteht wird die Kletterhalle im Tivoli Stadion ablösen. Damit soll nicht nur die überlastete Innsbrucker Kletterhalle ersetzt werden, sondern auch ein Bundesleistungszentrum für den begabten Kletternachwuchs geschaffen. Es soll bis Ende 2016 fertiggestellt sein. Das erste Großevent im neuen Zentrum werden die "World Youth Championships 2017“ sein. Die Kinder- und Jugend-Kletter-WM findet in Innsbruck vom 30. August bis 09. September 2017 statt. Erwartet werden über 1.200 AthletInnen und es soll als "Stresstest" für die Kletter-WM 2018 fungieren.


Indoor und Outdoor

Dem gestrigen Spatenstich gingen viele Verhandlungsjahre voran. Nun soll auf dem WUB-Gelände nicht nur ein Boulderbereich und eine Seilkletterhalle entstehen, in der die großen wettkampftauglichen Indoor-Kletterwände untergebracht werden, sondern auch ein Freiluft-Kletterturm. Dabei will man neben den professionellen Kletterern, auch Bereiche für Schulungen und Anfängern freilassen. Außerdem wird das Kletterzentrum barrierefrei gestaltet und auch ein Café und Parkplätze finden ihren Platz am Gelände.
Durchgeführt wird das Projekt von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft, Betreiber des neuen Kletterzentrums wird der Österreichische Alpenverein sein, Architekt ist der Innsbrucker Thomas Schnizer.

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