19.09.2014, 17:37 Uhr

Landeskrankenhaus Innsbruck erfüllt erstmals Behindertenquote

Christina Dietscher, Ulrike Sommeregger, Alexandra Kofler, Klaus Ropin (v.l.) (Foto: TILAK/ Schober)
Die TILAK wird bei der 19. Jahreskonferenz des ONGKG (Österreichisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen) für drei Projekte ausgezeichnet. Darunter für „Aufwind“, einer TILAK-Initiative zur Förderung von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz.

Als Trägermitglied des ONGKG öffnet die TILAK vom 18. bis 19. September ihre Türen für die zum 19. Mal stattfindende Jahrestagung. Dieses Sub-Netzwerk der WHO unterstützt Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen bei der Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen für PatientInnen, MitarbeiterInnen und die Region. Heuer steht die Tagung unter dem Motto der Work-Life-Balance. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen einen wesentlichen Wert des Unternehmens dar. Daher ist es wichtig, deren Leistungsfähigkeit und Motivationslage bestmöglich zu unterstützen und dabei auf die Werthaltungen und persönlichen Ziele der Menschen einzugehen“, so Ulrike Sommeregger, Präsidentin des ONGKG.

Im Rahmen der Konferenz wurde die TILAK für drei Projekte in den Bereichen Psychiatrie und Personalentwicklung ausgezeichnet: Darunter die 2013 ins Leben gerufene Initiative „Aufwind“, die das Ziel hat, zukünftige und bestehende MitarbeiterInnen mit Behinderung gezielt zu fördern. Dafür wurde in der TILAK eine Koordinationsstelle eingerichtet, die über Unterstützungsmaßnahmen, Arbeitsmöglichkeiten und Serviceleistungen informiert und notwendige Veränderungen in die Wege leitet.
Die Erfolge sind bereits deutlich: Seit kurzem wird am Landeskrankenhaus Innsbruck die gesetzlich geforderte Quote von vier Prozent erfüllt. „Wir sind sehr stolz auf die positiven Ergebnisse von „Aufwind“ und die Anerkennung vom ONGKG“, freut sich Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin des LKH Innsbruck – Universitätskliniken. „Der eigentliche Erfolg spiegelt sich aber nicht in Zahlen wider, sondern zeigt sich in den individuellen Situationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in denen durch konkrete Maßnahmen der Arbeitsalltag verbessert werden konnte. Diesen Weg werden wir auch weiterhin gehen“.
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