Corona-Virus
Nach Todesfällen in Italien stimmt man sich ab

In Kärnten besteht derzeit kein Grund zur Beunruhigung wegen des Corona-Virus, Abstimmung mit Italien läuft.
  • In Kärnten besteht derzeit kein Grund zur Beunruhigung wegen des Corona-Virus, Abstimmung mit Italien läuft.
  • Foto: pixabay/sweetlouise – Symbolbild
  • hochgeladen von Sabine Knienieder

Nach Koordinationsgespräch mit Experten zum Corona-Virus: Kärnten stimmt sich eng mit dem Ministerium und den EU-Staaten ab. Morgen wird es Gespräche mit italienischen Verantwortlichen geben. Nicht unbedingt notwendige Reise in die in Italien betroffenen Regionen vermeiden! Wirtschaftskammer richtet Corona-Virus-Hotline ein.

KÄRNTEN. Heute fand – kurzfristig angesetzt – ein Experten-Koordinationsgespräch zum Thema Corona-Virus auf Einladung von Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin Beate Prettner statt. Beteiligt waren Fachleute des Landes. Grund sind die zwei Todesopfer (Lombardei und Stadt Padua) und ca. 70 Infizierte in Norditalien.

Ruhe bewahren!

Kaiser betonte, dass es wichtig sei, Ruhe zu bewahren. Denn in Österreich gibt es momentan keinen Corona-Fall. "Wir stimmen uns eng mit dem zuständigen Ministerium  und Sozialminister Rudolf Anschober ab, der bei der Expertenrunde via Telefonschaltung zugeschaltet war", so Kaiser. 
Man müsse nun den Wissenstransfer mit den betroffenen Regionen in Italien intensivieren.

Abstimmung mit Italien

Es wird den Kärntnern geraten, nicht unbedingt notwendige Reisen in die in Italien betroffenen Gebiete zu vermeiden. Morgen will Kaiser mit dem Zivilschutzverband in Friaul telefonieren. "Ich kontaktiere auch meine beiden Kollegen, die Regionspräsidenten Massimiliano Fedriga (Friaul Julisch-Venetien) und Luca Zaia (Veneto), um uns abzustimmen", kündigte Kaiser an.

Selbstbeobachtung wichtig

Prettner konkretisierte, was man tun sollte, wenn man Verdacht auf den Corona-Virus hat: "Als Verdachtsfälle werden momentan nur Chinareisende deklariert. Wer aus Italien kommt, dem wird zur so genannten Selbstbeobachtung geraten. Bei grippeähnlichen Symptomen ist unbedingt der Hausarzt zu kontaktieren, der genau weiß, wie weiter vorzugehen ist."
Auch unter der Gesundheitshotline 1450 sind kompetente Auskünfte zum Corona-Virus sichergestellt.

Info-Hotline für Fragen

Fragen der Bürger werden unter der kostenlosen Hotline 0800 555 621 (Ages-Infoline Corona-Virus) beantwortet. Sie steht von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr zur Verfügung. 

Weitere Informationen:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

Hotline für Unternehmer

Die Wirtschaftskammer wird nun wegen des ausgerufenen Notstandes in unserer italienischen Nachbarregion und wegen den möglichen Grenzkontrollen, die eingeführt werden könnten, eine Corona-Virus-Hotline für besorgte Unternehmer einrichten. Das kündigte Kärntens Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl am Sonntag an. 
Mandl: "Wir haben bereits heute damit begonnen, ein entsprechendes Service vorzubereiten. Dazu gehört auch die enge Abstimmung mit dem Land Kärnten, der Bundesebene und unseren Partnerorganisationen im Alpen-Adria-Raum."

Erste Maßnahmen getroffen

Das "New Alpe Adria Network of Chambers" (NAAN) sei schon aktiviert worden, um die Wirtschaftsbeziehungen so weit wie möglich ungestört aufrechtzuerhalten. Es besteht aus neun Industrie-, Handwerks- und Wirtschaftskammern in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien mit der Zentrale in Klagenfurt. Die WKÖ-Außenwirtschaftscenter in Padua und Mailand wurden auch schon kontaktiert und eingebunden.
Mandl mahnt: "Selbstverständlich unterstützen wir die gebotenen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit. Wir müssen aber auch gemeinsam darauf achten, keine unnötige Verunsicherung mit möglicherweise weitreichenden wirtschaftlichen Folgen auszulösen."

Kärntner Unternehmen und Partner in den angrenzenden Ländern werden laufend über die weitere Vorgangsweise informiert, so Mandl.

News zum Corona-Virus in Österreich!

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