Kärntner Biodiversitätspreis
Das sind die Gewinnerprojekte 2025
- Die Gewinner der Goldenen Apis freuen sich über die Auszeichnung der Privatstiftung Kärntner Sparkasse.
- Foto: Daniel Waschnig
- hochgeladen von Laura Anna Kahl
Am gestrigen Freitag wurde bereits zum zweiten Mal der Kärntner Biodiversitätspreis "Die goldene Apis" verliehen. Mit insgesamt 100.000 Euro Preisgeld zählt der Wettbewerb zu den bedeutendsten Auszeichnungen im Bereich Naturschutz und Nachhaltigkeit in Kärnten.
KÄRNTEN/KLAGENFURT. Beim diesjährigen Biodiversitäts-Wettbewerb der Privatstiftung Kärntner Sparkasse reichten 75 Initiativen aus Kärnten ihre Projekte ein. In sechs Kategorien wurden die Gewinner durch eine kompetente Fach-Jury ermittelt. Insgesamt wurde "Die Goldene Apis"mit Preisgeldern von 100.000 Euro dotiert.
Gesellschaftliche Verantwortung
Durch eine Vielzahl von Förderungen nimmt die Kärntner Sparkasse ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr - und das Jahr für Jahr. Die Strategie der Förderungen ist es, den Wirtschaftsraum Kärnten langfristig zu stärken und positiv zu gestalten. "Vordenken und zurückgeben", war das Motto des Abends. So sollen die Sparkassen-Förderungen auch als Hebel für die Realisierung von Zukunftsprojekten wirken.
Die Kategorien
Der Biodiversitätspreis wird in mehreren Kategorien vergeben, darunter landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten, Bildungsinstitutionen sowie Hobbyforscher und Hobbyforscherinnen. In jeder Kategorie werden die drei besten Projekte ausgezeichnet.
Die Gewinner
Die Goldene Apis 2025 wurde in den einzelnen Kategorien vergeben an:
- Mini-Museum in Mallnitz, eingerichtet von Kindern mit ihren Fundstücken aus der Natur
- FunderMax in St. Veit für die weltweit ersten Bio-Baumschutzhüllen (gegen Wildschäden)
- Martina und Mario Payer für bahnbrechende Innovationen zur Förderung der Biodiversität auf dem Bauernhof
- INIZIA in Klagenfurt für die umfangreiche multimediale Präsentation des zuvor erforschten Natura 2000 Gebietes Lendspitz-Maiernigg
- Botanikzentrum Kärnten für die Rettung einer sehr wertvollen historischen Pflanzensammlung mit einer weltweit neuen Methode
- Marktgemeinde Eberstein für das Öko-Projekt Schmetterlingswiese und Kräutergarten
Mehr Hintergrund
Insgesamt fünf Personen waren Teil der Jury - darunter auch die Präsidentin der Privatstiftung Kärntner Sparkasse Gabriele Semmelrock-Werzer. Qualität, Innovation, Plausibilität, sowie Transfermöglichkeit der Projekte wurde beurteilt. "Wir wollen auch junge Talente der Kärntner Bevölkerung stärken und unterstützen", so Johann Lintner, Vorstandsvorsitzender Privatstiftung Kärntner Sparkasse. Es stecke einfach in der DNA der Kärntner Sparkasse, etwas zurückzugeben.
"Wollten Spektrum erweitern"
Hans Schönegger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Privatstiftung Kärntner Sparkasse, meint: "Wir wollten das Spektrum erweitern, nämlich auf die Projekte, die kleine Schritte machen, aber ganz große Wirkung haben."
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