Nach den Unwettern
Wo der mobile Hochwasserschutz schlimmere Schäden verhindert hat!

Bilder von der Gurk: Mobiler Hochwasserschutz verhinderte hier noch viel Schlimmeres.
  • Bilder von der Gurk: Mobiler Hochwasserschutz verhinderte hier noch viel Schlimmeres.
  • Foto: Bezirksfeuerwehrkommando St. Veit/Glan
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Über 100 Gebäude wurden bei den Unwettern im November in Kärnten durch mobilen Hochwasserschutz – teilweise als Leihgabe aus anderen Bundesländern – zusätzlich abgesichert.

KÄRNTEN. Die bestehenden Gefahrenzonenpläne waren bei den Unwettern im November besonders hilfreich. Durch sie wusste man genau, wo mobile Hochwasserschutz-Maßnahmen benötigt wurden. "Vor allem das Errichten von mobilen Hochwasserschutz-Maßnahmen an diversen Hotspots hat sich mehr als bezahlt gemacht und weit mehr als 100 Gebäude zusätzlich geschützt", weiß nun Katastrophenschutz-Referent Landesrat Daniel Fellner.
Doch wo waren diese Maßnahmen besonders effektiv?

An der Gurk

An der Gurk errichtete die Feuerwehr mobilen Hochwasserschutz, das waren etwa luftgefüllte Schläuche, eine Leihgabe aus Tulln. In Straßburg wurden so mindestens 20 Objekte, in Gurk (Ortsteil Sandboden) zumindest 30 Gebäude geschützt. 
In Brückl (unterhalb der Görtschitz-Mündung) konnte man ein Objekt durch mobilen Hochwasserschutz sichern – auch in Pölling sowie in Gnesau, Albeck und Ebene Reichenau insgesamt fünf Objekte mit dem Schwerpunkt Patergassen

An der Drau

Mobile Hochwasser-Elemente wurden zum Beispiel in Rosegg und Velden-Latschach aufgebaut. Auch durch sie wurden größere Schäden an privaten Häusern und an der Infrastruktur vermieden. 
"Im Bereich Faak konnte der regulierte Abschnitt die Abflüsse noch bordvoll abführen", heißt es. Doch unregulierte Bereiche wurden zum Großteil überschwemmt. Die Regulierungen im Bereich Müllnern wurden wegen zu geringer hydraulischer Kapazität teilweise überströmt. Auch hier bauten die Einsatzkräfte mobile Elemente wie Sandsäcke, Schaltafeln oder Bretter auf. So konnte man noch größere Schäden an ca. 25 Gebäuden verhindern.

Weiter "unten" in Lavamünd wurde durch die Absenkung des Stausees in Völkermarkt der Abfluss reduziert. Doch im Ort wirkte mobiler Schutz gut – am "Lavant Spitz" wurden so zehn Wohnhäuser geschützt, auch das Kulturhaus und das Gemeindeamt.

An der Glan

Die Glan war zwar nicht so stark betroffen, doch auch in St. Veit half man mit mobilen Maßnahmen, wodurch 15 Objekte bewahrt wurden, in Glanegg waren es 25.

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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