11.02.2017, 13:36 Uhr

25 Bergretter mussten zu Rettungsaktion am Großen Priel ausrücken

Die Bergretter mussten drei Bergsteiger vom Großen Priel retten (Symbolfoto). (Foto: Eva Dietl-Schuller)

Drei erschöpfte Bergsteiger mussten am 10.Februar von Einsatzkräften vom Großen Priel gerettet werden.

BEZIRK. Demnach starteten die Männer aus dem Bezirk Horn vom Prielschutzhaus (1420 Meter) aus eine Bergtour auf den großen Priel (2515m). Nach 2,5 Stunden erreichten sie den Einstieg des als schwierig (Klettersteigbewertung D) bezeichneten Bert Rinesch Klettersteiges. Trotz winterlicher Verhältnisse stiegen sie in den Steig ein und kletterten bis in eine Höhe von etwa 2300 Meter.

In Alarmbereitschaft versetzt

Der fortschreitende Einbruch der Dunkelheit und ihre zunehmende Erschöpfung veranlasste sie um 17:30 Uhr die Bergrettung via Mobiltelefon zu alarmieren.
Neben vier Alpinpolizisten begannen 23 Bergretter der Ortsstellen Hinterstoder und Vorderstoder und zwei Bedienstete der Höss Bergbahnen mit Skidoos die Rettung der drei Alpinisten vorzubereiten. Die Nachbarortsstellen Windischgarsten und Spital am Pyhrn wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Einsatzkräfte drangen in weiterer Folge in mehreren Gruppen über den Weg via Brotfallscharte, der jedoch aufgrund der vorherrschenden winterlichen Verhältnisse ebenfalls nicht einfach war, in Richtung Gipfel Großer Priel vor. Telefonisch wurden die drei Bergsteiger instruiert ebenfalls noch weiter Richtung Gipfel vorzudringen.

Treffpunkt Gipfel

Um 22 Uhr erreichten die drei selbständig den Gipfel und wurden kurz darauf vom ersten Trupp der Bergrettung in Empfang genommen. Die Bergsteiger wurden mit Schneeschuhen ausgerüstet und über die Brotfallscharte zurück zum Prielschutzhaus gebracht, wo sie um 0:45 Uhr eintrafen.
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