Kitzbühel, Zahnambulatorium
Bereits hohe Auslastung im Zahngesundheitszentrum
- Martin Schaffenrath, Lara Hoppmann, Bernhard Wurzer, Klaus Winkler im neuen Ambulatorium.
- Foto: Klaus Kogler
- hochgeladen von Klaus Kogler
Seit Anfang Mai ist das ÖGK-Zahngesungheitszentrum in Kitzbühel in Betrieb; erste positive Zwischenbilanz.
KITZBÜHEL. Beim Lokalaugenschein mit Bgm. Klaus Winkler, ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer und ÖGK-Verwaltungsrat Martin Schaffenrath konnten sich Pressevertreter ein erstes (positives) Bild vom neuen Zahngesundheitszentrum der ÖGK im Kitzbüheler Gesundheitszentrum machen. Aktuell arbeiten zwei Zahnärztinnen, zwei Zahntechniker und vier Assistentinnen in den neuen, modernen Räumlichkeiten. Vier Zahnärzte sollen es im Endausbau werden, der Bedarf angesichts des Patientenandrangs ist gegeben. Der/die dritte Zahnarzt nimmt im Juli den Betrieb auf.
"Alles ist schön und modern mit Top-Ausstattung, es ist schön, hier einen Beitrag zur Patientenversorgung leisten zu können. Derzeit sind wir vor allem mit Kontrollen und Schmerzpatienten beschäftigt, nach und nach kommen unsere weiteren Leistungen wie Versorgungen und Zahnersatz dazu. Es sind sehr viele Patienten, die lange Zeit keinen Zahnarzt gefunden haben, die Nachfrage ist riesengroß, wir haben bereits Termine bis in den Oktober eingetragen",
schildert die junge Zahnärztin Lara Hoppmann.
"Wir sind zufrieden mit dem gelungenen Start. Es ist ja ingesamt schwierig, qualifiziertes Personal zu bekommen. Ein schlagendes Argument für viele, hierher zu kommen, ist die fixe Anstellung bei der ÖGK, daher sind wir auch in diese Richtung positiv eingestellt. Für die ÖGK ist die zahnärztliche Versorgung mittlerweile ein wichtiges Projekt, wir füllen Versorgungslücken mit unseren Zentren",
so ÖGK-Generaldirektor Wurzer.
"Hier wird die ärztliche Infrastruktur für die Region langfristig gesichert; künftig werden auch Wochenend- und Notdienste möglich sein, wenn es die Personalsituation erlaubt",
so Schaffenrath.
Der Prozess zur Etablierung des Zahnambulatoriums startete bereits 2018, wie Bgm. Winkler erklärt. 2022 wurde nach langen Verhandlungen der Vertrag mit der ÖGK abgeschlossen.
"Finanziell gibt es für die Stadt keine Belastung; im Vordergrund steht die medizinische Versorgung; das Zahnambulatorium ist ein Meilenstein und ein weiterer Schritt in der sinnvollen Nachnutzung im alten Spital"
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