Moor durch Gesteinsabbau in Gefahr

Geplantes Abbaugebiet, daran anschließend das Nieder- und Hochmoor.
  • Geplantes Abbaugebiet, daran anschließend das Nieder- und Hochmoor.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Klaus Kogler

WAIDRING (niko). Wie berichtet wird beabsichtigt, im Bereich Aschergraben in Waidring 600.000 m3 Schotter abzubauen. Zum Abtransport soll auch eine Zufahrt zur B 178 gebaut werden. Anrainer und Naturbewegte befürchten die Zerstörung eines Nieder- und Hochmoors und eine steigende Hochwassergefahr für Lofer und eine Verschmutzung der Loferer Trinkwasserquellen. Zur Information und Diskussion wurde kürzlich zur Bürgerversammlung in den Brandtnerhof geladen.

Das Niedermoor wird mit Wasser aus dem geplanten Abbaugebiet gespeist, das Hochmoor wirkt wie ein Schwamm zwischen Abbaugebiet und Haselbach und hält somit Wasser zurück; bei einem Abbau würde das Wasser ungebremst in den Haselbach fließen und die Hochwassergefahr für Lofer stark erhöhen, wird befürchtet.

Man sei nicht prinzipiell gegen den Gesteinsabbau, man wolle jedoch negative Auswirkungen möglichst gering halten, wird betont. Das Abbaugebiet müsste positiv, eventuell mit einem See, nachgenutzt werden. Der See wäre eine Retention und würde auch das Moor weiterhin mit Wasser versorgen und wäre eine Bereicherung, so die Aktivisten.

Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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