Schotterabbau

Beiträge zum Thema Schotterabbau

Lokales
Die grün markierte Fläche stellt die geplante Schottergrube auf Ennser Gemeindegebiet dar. Gegenüber, in pink, befindet sich die Kleingartensiedlung auf Astener Gemeindegebiet. Dazwischen liegt die Bundesstraße B1 und vier Gleise der Westbahnstrecke.

Schottergrube in Enns
Asten erhebt Einspruch

Trotz dem Zuspruch der Stadtgemeinde Enns sowie verschiedener positiven Gutachten für die Errichtung der Schottergrube in Enns, hat die Gemeinde Asten Einspruch erhoben. Nun wird der Fall in nächster Instanz am Verwaltungsgerichtshof weiter bearbeitet. ASTEN. Trotz dem Zuspruch der Stadtgemeinde Enns sowie verschiedener positiven Gutachten für die Errichtung der Schottergrube in Enns, hat die Gemeinde Asten Einspruch erhoben. Der Fall wird in nächster Instanz am Verwaltungsgerichtshof...

  • 30.07.19
Lokales
Andreas Kirchner im Gespräch mit Leopold Haindl, dem Markgrafneusiedler Unternehmer.

Der erste Marchfelder Schotterbaron

MARKGRAFNEUSIEDL. "Ich bin ein Sturkopf. Wenn ich mir etwas vornehme, setze ich es durch." Leopold Haindl, Landwirt, Gemüsehändler, Schotter-Unternehmer und Betonwerk-Besitzer ist 93 Jahre alt. Ein Mann mit Prinzipien, einer, der harte Zeiten mit Disziplin, Fleiß und Köpfchen überlebt hat. Sein Sturkopf ist berühmt-berüchtigt, der Name Haindl steht für "Beton". "Auf die Bauern wird wenig Rücksicht genommen. Von der Landwirtschaft allein kann man halbwegs gut leben, mehr nicht", sagt Leopold...

  • 11.03.19
Lokales
<f>Die Grube </f>auf der Liegenschaft der Firma Gnant wird mit Aushub aufgefüllt.
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Deponie in Tulln
Bodenaushub: Fläche bei Westeinfahrt wird befüllt

TULLN. Wer andern eine Grube gräbt ... Wer sich derzeit die Frage stellt, was bei der Westeinfahrt in Tulln – zwischen der Agrana (Südplatz rechts) und dem Areal der Firma Schildecker – gemacht wird, die Bezirksblätter haben nachgefragt. Das Grundstück gehört der Firma Gnant, Firmenchef Josef Gnant klärt auf: "Die Geländeunebenheit wird mit Bodenaushubmaterial aufgefüllt". Was in weiterer Folge mit dem Grundstück passieren soll? "Es bleibt in unserem Besitz, alles andere ist derzeit noch...

  • 31.10.18
Lokales
Bürgermeister Joachim Lackner (Traboch), Norbert Schnedhuber und Gerhard Wohlmuther von der Bürgerinitiative sowie Bürgermeister Karl Dobnigg (Kammern) wehren sich gegen die Bewilligung der Schotterabbauanlagen (v.l.).

Traboch und Kammern: Gemeinsamer Kampf gegen Schottergruben

Der Protest der beiden Gemeinden Kammern und Traboch gegen weitere Schotterabbauten geht weiter. KAMMERN (red). Über 1.200 Unterschriften wurden bereits von der Bürgerinitiative, mit den beiden Initiatoren Gerhard Wohlmuther aus Kammern und Norbert Schnedhuber aus Traboch, gesammelten, um gegen die Bewilligung von zwei neuen Schotterabbauten (wir berichteten) anzugehen. Diese sollten im Gemeindegebiet von Kammern, Nähe Gemeindegrenze Traboch, zusätzlich zu einem bereits bestehenden...

  • 16.10.18
Politik
Helga Krisma setzt sich für den Schutz des Grundwassers ein.

Schottergruben im Marchfeld
Grüne fordern mehr Schutz für das Grundwassser

SCHÖNKIRCHEN. Der Firma Schönkirchner Kies Kiesgewinnungs- und verwertungs-ges.m.b.H wurde 2008 der Schotterabbau auf dem Gemeindegebiet von Schönkirchen-Reyersdorf und Strasshof bewilligt. Der Bescheid beinhaltet auch die Wiederauffüllung des dadurch freigelegten Grundwasserkörpers bis zur Geländekante. Die Landesprecherin der Grünen Niederösterreich, stellt nun eine Anfrage an den Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf: „Statt dieser Auffüllung beantragte Schönauer Kies die Belassung...

  • 12.10.18
Politik
Alois Schroll (rechts) kämpft gegen die Transporte an.

Ybbs' Bürgermeister Alois Schroll: "Werden im Notfall eine Blockade organisieren"

Ybbser Bürgermeister will mit allen Mitteln gegen den Transport des Schotters für die Umfahrung vorgehen. YBBS. Die Umfahrung Wieselburg ist an sich eine gute Sache, die in Zukunft zu einer Verkehrsentlastung führen soll. Jetzt, während der Bauarbeiten, die noch rund 17 Monate andauern werden, kommt es aber zu einer erheblichen Belastung für die Ybbser Bewohner. Nachdem bekannt wurde, dass die Schottertransporte nicht wie ursprünglich angepriesen via Zug vom Semmering nach Wieselburg...

  • 21.08.18
Lokales

Schwerverkehr Untersiebenbrunn: Bürgerin im Einsatz für Lebensqualität

UNTERSIEBENBRUNN (up). Johanna Nirtl hat etliche Listen erstellt und unendlich viele Daten ausgewertet. Das Ergebnis ist ernüchternd: die Zahl der Lkw-Fahrten in Untersiebenbrunn ist eklatant gestigen, allein auf der Hauptstraße fahren 100 pro Stunde, von 5 Uhr in der Früh bis 17 Uhr abends donnert ein Lkw nach dem anderen an den Häusern und Gärten der Untersiebenbrunner vorbei. Die Gemeinde ist eines der größten Schotterabbaugebiete Österreichs, vor allem für Wien Bautätigkeit wird hier...

  • 14.08.18
Politik
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Kiesabbau: Gemeinde Feldkirchen will eine UVP

Der Gemeinde verlangt eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Kiesabbau der Firma Arthofer in Bergheim. FELDKIRCHEN (reis). Das Projekt Kiesabbau der Firma Hans Arthofer GmbH auf deren eigenen Gründen in Bergheim müsse einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen werden. Die Bezirkshauptmannschaft sei daher für die Verhandlung des Projektes nach dem Mineralrohstoff-, Naturschutz- und Wasserrechtsgesetz gar nicht zuständig. Das hält die Marktgemeinde in ihrer Stellungnahme fest....

  • 14.03.18
LokalesBezahlte Anzeige
Hasenöhrl GmbH bildet seit 2011 erfolgreich Lehrlinge aus, wie Lehrlingsausbildner Wolfgang Haslhofer berichtet.

Lehrlinge haben beste Chancen

Von der Gewinnung und Aufbereitung von Sand und Schotter bis zur Hausmüllentsorgung. Derzeit umfasst die Hasenöhrl GmbH mit Sitz in St. Pantaleon-Erla rund 450 Mitarbeiter, davon vier Lehrlinge. Seit 2011 bildet die Firma erfolgreich ihre Fachkräfte selbst aus. Wolfgang Haslhofer ist für die Lehrlingsausbildung bei Hasenöhrl GmbH zuständig. Warum bildet Hasenöhrl GmbH Lehrlinge aus? Eigens hochwertig ausgebildetes Personal ist für die Zukunft enorm wichtig. Deshalb bilden wir, auch aufgrund...

  • 07.12.17
  •  1
Lokales

Erweiterung beim Steinbruch geplant

St. Johann: Ansuchen um Ausdehnung von Gesteinsabbau im Steinbruch ST. JOHANN (niko). Die Dödlinger Erdbau GmbH hat bei der BH Kitzbühel um Genehmigung eines Gewinnungsbetriebsplanes für die Erweiterung des Steinbruches „Grub-Trattenbach“ angesucht. Laut Einreichprojekt ist beabsichtigt, auf den Grundparzellen Nr. 1406, 1410 und 1413/1 in St. Johann auf einer Fläche von 1,4 ha eine Gesamtkubatur von ca. 550.000 m³ Metabasit und Grünschiefer obertägig abzubauen. Die Dauer der Abbautätigkeit wird...

  • 14.11.17
Lokales
Möglicher Bereich des Gesteinsabbaus.

1.346.580 m3 Gestein sollen im "Aschergraben" abgebaut werden

Verhandlung in Waidring für 28. November angesetzt; Abbaufläche von 102.395 m2 über elf Jahre. WAIDRING (niko). „Die Paul Stöckl GmbH (Erpfendorf) hat bei der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel um Genehmigung eines Gewinnungsbetriebsplanes für den neu zu errichtenden Lockergesteinsabbau „Aschergraben“ auf mehreren Grundparzellen in Waidring angesucht. Laut Einreichprojekt soll auf einer Abbaufläche von 102.395 m² für die Dauer von elf Jahren eine Gesamtkubatur von 1.346.580 m³...

  • 14.11.17
Lokales

SP Feldkirchen: „Nein“ soll akzeptiert werden

FELDKIRCHEN (reis). Der Schotterabbau durch die Hans Arthofer GmbH in Feldkirchen bleibt weiterhin ein heißes Thema. Erstmals informierte die Betreiberfirma die Öffentlichkeit in einer Aussendung über das Projekt auf ihren Gründen zwischen Landshaag und Bergheim. Darin beteuerte sie, dass sie das Vorhaben gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde entwickeln wollte und auch bereit war, auf Wünsche der Gemeinde einzugehen, vor allem was Betrieb und Nachnutzung des Abbaugebietes betrifft. Nachdem das...

  • 08.08.17
Lokales

Debatte um Schotterabbau in Bergheim geht weiter

Die SP Feldkirchen spricht sich auch gegen ein kleineres Projekt aus. FELDKIRCHEN (reis). Ihre klar ablehnende Haltung dokumentierte die SP Feldkirchen nicht nur durch ihre Abstimmungsverhalten im Gemeinderat (siehe Bericht), sondern auch bei einem Info-Abend über den geplanten Schotterabbau durch die Firma Hans Arthofer GmbH aus Hartkirchen auf deren Gründen zwischen Landshaag und Bergheim. Trinkwasserreservoir für 350.000 Menschen, wertvoller Boden für die Landwirtschaft, touristisch überaus...

  • 26.07.17
Lokales
Johannes, Margot und Johann Arthofer
2 Bilder

Arthofer: "Müssten Teile des Betriebs still legen"

Die Feldkirchner SP-Gemeinderatsfraktion spricht sich gegen den Kiesabbau der Firma Arthofer auf deren Gründen in Bergheim aus. FELDKIRCHEN/HARTKIRCHEN (reis). „2020 geht uns der Rohstoff aus. Ab diesem Zeitpunkt wollen wir den Schotter auf unseren Flächen in Bergheim abbauen“, erklärt Geschäftsführer Johann Arthofer, „deshalb haben wir das Areal im Jahr 2000 als Bestbieter vom Land Oberösterreich erworben.“ Sein Sohn Johannes Arthofer stellt klar: „Wenn es uns nicht gelingt, Schotter in...

  • 26.07.17
Lokales

Kampf um Grundwasserschongebiet

Ein Kiesabbau in Feldkirchen könnte die Grundversorgung mit sauberem Wasser gefährden. FELDKIRCHEN (reis). Der von der Firma Arthofer aus Hartkirchen seit Jahren angekündigte Kiesabbau auf ihren Grundstücken zwischen dem Gebiet Schloss Bergheim und Unterlandshaag wirbelt viel Staub auf. Die SP-Gemeinderatsfraktion brachte in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine Resolution ein, nach der der Landeshauptmann aufgefordert wird, dass er das Grundwasserschongebiet „Nördliches Eferdinger Becken“ ohne...

  • 19.07.17
Lokales
Vertreter der Bürgerinitiative BISS bei der Verhandlung.
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Heiße Debatten um Schotterabbau in Silberwald

SCHÖNKIRCHEN-REYERSDORF. Gstössrieden nennt sich das Hoffnungsgebiet in Schönkirchen-Reyerdorf. Die Schönkirchner Kies GmbH hofft, hier in den nächsten 25 Jahren Schotter abbauen zu können, die Anrainer hoffen, dies verhindern zu können. Zwei lange Verhandlungstage zeigten die Fronten zwischen Projektwerber und Gegnern. Letztere fürchten massive Lärm- und Staubbelastung, immerhin reicht das Abbaugebiet bis zu 300 Meter an Silberwalds Siedlungsgebiet heran. Larry Busch von der Bürgerinitiaitve...

  • 03.07.17
Lokales
43 Bilder

Betonierer im Naturmodus: Wopfinger errichtet Naturschutzprojekt

UNTERSIEBENBRUNN. Die Schottergrube lebt. Was wie ein Paradoxon klingt, wird in Untersiebenbrunn Wirklichkeit. Das Unternehmen Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. baut Schotter ab und entwickelt zugleich vorort ein Naturschutz-Konzept, dem sogar ein internationaler Umweltschutz-Preis verliehen wurde. Bei einer Führung durch die 21,4 Hektar große Grube erfährt man einiges über das Leben in der Schotterwelt. Wie eine Zeitreise mutet die Wanderung durch die Gesteinsschichten an, die vom...

  • 17.05.17
Lokales
Geplantes Abbaugebiet, daran anschließend das Nieder- und Hochmoor.

Moor durch Gesteinsabbau in Gefahr

Besorgte Anrainer und Naturbewegte: "Moorzerstörung, mehr Hochwassergefahr" WAIDRING (niko). Wie berichtet wird beabsichtigt, im Bereich Aschergraben in Waidring 600.000 m3 Schotter abzubauen. Zum Abtransport soll auch eine Zufahrt zur B 178 gebaut werden. Anrainer und Naturbewegte befürchten die Zerstörung eines Nieder- und Hochmoors und eine steigende Hochwassergefahr für Lofer und eine Verschmutzung der Loferer Trinkwasserquellen. Zur Information und Diskussion wurde kürzlich zur...

  • 21.12.16
Lokales
Nur wenige Meter vor den Vertretern der Bürgerinitiative, Monika und Larry Busch, soll die Grube in Siedlungsnähe errichtet werden.

Die Schönkirchner Kies-Krise

In Schönkirchen regt sich Wiederstand gegen die Ausbaupläne eines Schotterunternehmers. SCHÖNKIRCHEN (up). Löcher in der Marchfelder Landschaft sind die Menschen hier gewohnt, ebenso wie Lkw-Verkehr und Staub. Doch immer öfter regt sich Widerstand gegen Pläne der Schotterunternehmer, aktuell in Schönkirchen, wo die Schönkirchner KiesgewinnungsgmbH den Abbau massiv erweitern will. 53,7 Hektar groß ist die Fläche, die das Unternehmen im Ortsgebiet Silberwald bis ins Jahr 2040 bewirtschaften...

  • 11.10.16
Lokales
Die Maschinen für einen etwaigen Gesteinsabbau in Waidring stehen bereit...
2 Bilder

600.000 m3 Schotter vor Abbau?

In Waidring werden Abbaupläne konkret; mögliche Verkehrsanbindung Abbaugebiet zur B 178 WAIDRING (niko). Wie schon im Jahr 2011 gibt es nun wieder Begehrlichkeiten in Richtung eines großflächigen Schotterabbaus im Bereich Aschergraben in Waidring. Gewonnen werden soll hochwertiges Material von einem Schuttkegel am Fuße der Steinberge. War vor fünf Jahren eine Abbaumenge von rund 885.000 m3 auf einer Fläche von 17,7 Hektar geplant (die Pläne wurden damals nicht umgesetzt, Anm.), sind bei dem...

  • 04.10.16
Lokales
Berge aller Art: der linke Hügel ist genehmigt, der rechte Illegal. Er müsste entfernt werden.
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Bewegte Berge in Untersiebenbrunn

Hügel, Löcher und ein See: Zukunftspläne für die Landschaft im Schotterabbaugebiet. UNTERSIEBENBRUNN. Das Gesicht des Marchfelds wandelt sich, aus der Ebene wachsen Hügel. Verursacht werden sie nicht durch tektonische Verwerfungen, sie sind menschengemacht. In Markgrafneusiedl soll nach umstrittenen Plänen von vier Schot-terunternehmern eine gigantische Deponie zum Marchfeldkogel heranwachsen und das Landschaftsbild nachhaltig verändern. Doch dabei handelt es sich bei weitem nicht um das...

  • 22.03.16
Lokales
Stadträtin Eva Schobesberger  (li.) mit den verantwortlichen Projektleitern von viadonau und Stadt Linz. Foto: Stadt Linz

Kies für Steinmetzplatzl

Das Steinmetzplatzl in Alt-Urfahr bekommt bis Mitte März seine charakteristische Schotterbank zurück. LINZ (jog). Der wohl gemütlichste Fleck an der Donau in Alt-Urfahr, das Steinmetzplatzl, bekommt bis Frühlingsanfang seine charakteristische Schotterbank zurück. Große Teile davon wurden 2013 vom Hochwasser weggespült. Insgesamt 30.000 Kubikmeter Kies werden in den kommenden Wochen aus der Flussmitte gebaggert und entlang des knapp 660 Meter langen Uferabschnitts verteilt. 5000 Tonnen...

  • 02.02.16
Lokales

Nächste Beschwerderunde in Sachen Marchfeldkogel

MARKGRAFNEUSIEDL. Sind die Kogelchen, die derzeit in jener Deponie gelagerten werden, die als zukünftiges "Naherholungsgebiet Marchfeldkogel" geplant ist, legal oder nicht? Laut Behörde: ja. Doch die Umweltorganisation Virus und ein Anrainer haben nun Beschwerde gegen den Bescheid eingelegt, der somit nicht rechtskräftig ist. "DIe Prüfung der Behörde ist nicht ausreichend", argumentiert Wolfgang Rehm, Sprecher von Virus. Das Projekt Marchfeldkogel, dessen Verhandlung im Sommer unterbrochen...

  • 06.10.15
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