St. Johann, Start für Großprojekt
Spatenstich für Generationenhaus gesetzt
- Großer Andrang beim offiziellen Spatenstich für das Haus der Generationen in St. Johann.
- Foto: Klaus Kogler
- hochgeladen von Klaus Kogler
An Schwimmbadweg entsteht das „Haus der Generationen“, das Wohnraum mit sozialen Institutionen und Gemeinde- bzw. Vereinsnutzungen verbindet.
ST. JOHANN. Am 12. August wurde unter großer Beteiligung der Spatenstich für das „Haus der Generationen“ gesetzt, womit auch die Fa. Bodner mit den Baumeisterarbeiten beginnen konnte.
"Alle beim Spatenstich sind heute Ehrengäste, da dies ein Projekt auf sehr breiter Ebene ist, das sehr viele Bereiche abdeckt. Für uns war bisher das Generationenhaus in Schwaz ein Leitprojekt, dieses in St. Johann wird sicherlich das neue Leitprojekt",
so GF Dietmar Härting vom Tiroler Friedenswerk („Frieden“).
Durch die vielfältige Nutzung des Projekts (mit Baurecht der Gemeinde, Anm.) war eine umfassende Abstimmung mit allen Beteiligten und vor allem mit der Wohnbauförderung nötig. Aus dem Architekturwettbewerb war die AG Stephan Metzer und Bergwerk Architekten als klarer Sieger hervorgegangen. Mit Adaptierungen sei das Projekt nun kostenmäßig und fördertechnisch realisierbar. Die Ausschreibungen liefen über das Baubüro Neuner, wie Härting im Detail ausführt.
"Es sind heute viele Menschen beim Spatenstich, weil es auch sehr viele künftige Nutzer hier geben wird. Unser Dank geht an die 'Frieden' mit GF Härting und seinem Team. Es war eine enorme Leistung, durch die vielfältige Nutzung alles mit der Wohnbauförderung unter einen Hut zu bringen. Daher hat es auch länger bis zum heutigen Spatenstich gedauert, da wir die endgültige Zusage vom Land Tirol abwarten mussten",
erklärte Bgm. Stefan Seiwald. Bei den Planungen seien auch bereits die Klimaveränderungen und steigenden Temperaturen „mitgedacht“ worden, so der Ortschef.
22 Mio. €
Die Baukosten liegen knapp unter 22 Millionen €. Vom Land Tirol bzw. der Wohnbauförderung wird das Generationenhaus mit 7,2 Mio. € unterstützt.
Am Areal der früheren Pension Riedl und des Schützenheims werden zwei Gebäude entstehen. Geplant sind Tagespflegeeinrichtungen, eine Kinderkrippe, Räume für den Sozialsprengel, das Mädchen- und Frauen-Beratungszentrum, Räume für die Sportschützen und die Schützenkompanie sowie ein Tagescafé mit Computeria. Dazu kommen 35 betreute Wohnungen, 15 Familien-Wohnungen, acht Wohnungen für Menschen mit Behinderung sowie fünf Wohnungen für Mädchen und Frauen (wir berichteten).
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