Vortrag des „Highpointers“ im Heimatort
Andreas Aschaber begeisterte mit seiner Gipfeljagd

Foto: Schreibkraft Schweiger
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Kirchberg | Andreas Aschaber, der „Highpointer“, ist weltweit unterwegs, um die höchsten Gipfel aller 197 Länder der Welt zu besteigen. Am Mittwoch, 1. Oktober kam der gebürtige Kirchberger zurück in seinen Heimatort: In der arena365 berichtete er vor vielen bekannten Gesichtern von seinem Projekt mit den bisher 133 gesetzten Landmarken.


Gipfel zwischen Höhenflug und Herausforderung

Erst als junger Erwachsener entbrannte in Andreas Aschaber die Leidenschaft für die Berge. Seitdem verfolgt er das Ziel, einmal auf allen höchsten Landeserhebungen zu stehen. Während seiner Gipfelbesteigungen genoss er traumhafte Sonnenuntergänge in Griechenland und eindrucksvolle Landschaften auf Madagaskar. Sie bescherten ihm aber auch kritische Lawinenereignisse wie in Kirgistan und lebensbedrohliche Situationen in Krisengebieten. Oftmals bargen nicht nur die technisch schwierigsten Berge die größten Herausforderungen: Politische brisante Gegenden in Venezuela, militärische Sperrgebiete in Bahrain oder aus privaten oder religiösen Gründen unzugängliche Berge wie auf den Malediven oder im Vatikan verlangten ihm viel Erfindungsreichtum ab. Mit seiner charmant-frechen Art und einer gehörigen Portion Glück war der Erfolg mehr als 133 Mal auf seiner Seite.

Bescheiden ans Ziel seiner Träume

Bodenständig, bescheiden und begeisternd plauderte Andreas Aschaber im Saal der arena365 aus dem Nähkästchen. Dabei gab er Einblicke in seine größten Highlights und verriet skurrile Details zu seinen Touren. Unter den Zuhörern fanden sich viele Freunde und Verwandte, Vereinskollegen und Bergkameraden, die an den faszinierenden Abenteuern seines Gipfelprojektes teilhaben wollten. Dabei verfolgt Andreas Aschaber vor allem eine nachhaltige Herangehensweise und nutzt für seine Reisen vorzugsweise öffentliche Verkehrsmittel. Er möchte seine Berge möglichst aus eigener Kraft besteigen und den authentischen und respektvollen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung pflegen. Alle seine Touren finanziert er sich aus eigener Tasche – wofür er letztens sogar sein Auto verkaufte. Kürzlich hat er ein Crowdfunding gestartet, das einerseits ihn in seinem Projekt unterstützen, und andererseits wohltätigen Zwecken zugutekommen soll.
Wer Andreas Aschaber auf dem Weg zu seinem Ziel finanziell begleiten möchte, kann ihn mit einer Spende auf www.gofundme.com („Andreas Aschaber – 197 Summits for Good") unterstützen.

Foto: Schreibkraft Schweiger
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