Gedächtnisturnier für Stefan Hofer
Ein Fall für den ESV Erpfendorf

Die Stockerlplatzierten mit den Offiziellen!
2. ESV Erpfendorf II, 1. ESV Erpfendorf I, 3. EC Oberndorf, im Bild mit vl. ESV Erpfendorf Obmann Michael Novak, Alois Hirzinger, Frau Gemeinderat Maria Braito und Bezirksobmann Andi Aberger. | Foto: Brigitte Müller; Herta Stöckl
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    2. ESV Erpfendorf II, 1. ESV Erpfendorf I, 3. EC Oberndorf, im Bild mit vl. ESV Erpfendorf Obmann Michael Novak, Alois Hirzinger, Frau Gemeinderat Maria Braito und Bezirksobmann Andi Aberger.
  • Foto: Brigitte Müller; Herta Stöckl
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Gedenken an Stefan Hofer im Mittelpunkt

Bei der Begrüßung am Vormittag stand das Gedenken an Stefan Hofer im Mittelpunkt. Der ESV Erpfendorf Obmann Michael Novak begrüßte die anwesenden Mannschaften und bat um eine Gedenkminute für den Stefan.  Im Anschluss daran erinnerte der Bezirksobmann daran, wie schwer dem Stefan das Eisschießen in den letzten Jahren gefallen ist und dass er sich dennoch immer wieder zur Mitwirkung durchgerungen hat. Danach erfolgte der Wunsch auf einen fairen kameradschaftlichen Wettkampf und dieser wurde dann mit einem gemeinsamen Eisschützengruß eröffnet

32 Startnummern aber nur für 8 ist Platz in den Preisrängen

Die organisatorischen Regeln für die Preiseisschießen sind allesamt enorm traditionell, daher werden für die teilnehmenden Mannschaften immer 32 Startnummern aufgelegt, die von den mitwirkenden Teams in begrenzter Menge erworben werden können. Dadurch kann es ab und an passieren, dass sich ein und dieselbe Mannschaft mehrmals in die Preisränge spielt, während andere Mannschaften ausscheiden.

Hart umkämpfte Partien mit knappen Siegen und hauchdünnen Niederlagen

Die sportlichen Duellen waren geprägt von enormer Fairness, aber auch von hart umkämpften Kehren. In beinahe jeder Partie musste eine entscheidende dritte Kehre gespielt werden und manchmal war es nur ein Millimeter, der über sein und nicht sein entschied.

Vor der Finalphase draußen

Die Mannschaften des EV Fieberbrunn, EC Brixen und vom ESC Jochberg schafften es nicht unter die besten Acht. Daher war für diese Teams bereits am Ende der Vorrunde Schluss.

Nur 5 Mannschaften unter den besten Acht

EC. Oberndorf, EC Rummlerhof, ESV Gasteig jeweils einmal, das ESV Erpfendorf Team zweimal und das ESV Erpfendorf I Team sogar dreimal.

Die vier Gedächtnis-Fahnen-Gewinner-Teams

Nach den Viertelfinal-Siegen durften die vier Finalisten bereits über die Fahnenpreisgewinne jubeln. Es stellte  sich nur noch die Frage, wer welche Fahne für sich verbuchen konnte?
Die Mannschaften Erpfendorf I und Erpfendorf II holten sich die Halbfinalsiege und duellierten sich im Finale um den Sieg. Dabei setzte sich die ESV Erpfendorf 1 Mannschaft knapp gegen die ESV Erpfendorf II Mannschaft durch. Im Duell um Rang 3 holte sich das EC Oberndorf den dritten Stockerlplatz, Rang 4 und damit die letzte Gedächtnisfahne an Stefan Hofer ging abermals an das ESV Erpfendorf I Team.

ESV Erpfendorf I auch im B Finale vorne

Wie stark das ESV Erpfendorf I Team bei diesem Gedenkturnier war, zeigte sich auch daran, dass die Mannschaft auch noch Rang 5 für sich verbuchen konnte. Rang 6 ging an den ESV Gasteig, Rang 7 für die ESV Erpfendorf II Mannschaft und Rang 8 gehörte den EC Rummlerhof Mannen.

Ehrengäste bei der Siegerehrung mit bewegenden Worten und großem Respekt

Frau Gemeinderat Maria Braito und Alois Hirzinger (der Papa des Verstorbenen) bedankten sich bei den Organisatoren für die Durchführung dieses ehrenvollen Gedenkturniers und zollten den teilnehmenden Mannschaften tiefen Respekt für die großartigen Leistungen, die während des Tages gezeigt wurden. Bei der Siegerehrung übergaben die Ehrengäste die Gedenkfahnen an die Sieger und Platzierten. Mit dem Dank an die Helferinnen und Helfer sowie an die Unterstützer wurde die Siegerehrung traditionell beendet.

Was sonst noch aufgefallen ist

Dieses Gedächtnispreiseisschießen wurde durch die Stockerl Platzierung der EC Oberndorf Mannschaft zu einem unauslöschlichen Dokument eines in den Eisschützenkreisen der Schwergewichtseisschützen schon längst bekannten Umstandes. Denn dieser Traditionssport verbindet mehrere Generationen auf einmal. Rang 3 für Lorenz Hofer 15, Leonhard Stöckl 19, Georg Schmid "Mittelalter" und Leonhard Stöckl sen. 82. Das heißt, die Altersspanne in diesem Team vom jüngsten bis zum Mannschaftsführer betrug 67 Jahre.

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