Preise kletterten weiter nach oben

Dir. Franz Stöckl (Sparkasse), Peter Berger (Berger Consulting), Klaus Winkler (Bürgermeister Stadt Kitzbühel).
  • Dir. Franz Stöckl (Sparkasse), Peter Berger (Berger Consulting), Klaus Winkler (Bürgermeister Stadt Kitzbühel).
  • Foto: Berger Consulting
  • hochgeladen von Klaus Kogler

BEZIRK KITZBÜHEL (niko). Ende November wurde der erste "IMMOblick Kitzbühel & Umland" für die Region Kitzbühel (13 Gemeinden) von Peter Berger (Berger Consulting) präsentiert. Zur Präsentation hatte die Sparkasse Kitzbühel geladen.

Mit dem IMMOblick steht erstmals ein objektiver Immobilienmarktbericht für diese spannende Region zur Verfügung. Durch die ausschließliche Analyse von 1.868 realisierten Kaufverträgen schafft der Marktbericht einen Überblick mit ungeschminkten Fakten zu den Segmenten "Grundstücke, Einfamilienhäuser, Wohnungen im Erst- und Wiederverkauf".
Der IMMOBlick analysierte die Immobilientransaktionen zwischen 1. 1. 2013 und 31. 12. 2016. "Der vierjährige Zeitraum kann die Tendenzen am Markt darstellen", so Berger. Beantwortet werden Fragen nach den teuersten Objekten, welche Gemeinden zu Hotspots im Immobiliengeschäft wurden und wo die Preise stagnierten oder gar sanken.

Überraschende Ergebnisse

Die größte Anzahl an Transaktionen fand im Segment der Erstverkaufswohnungen statt, während der Markt bei Einfamilienhäusern ein eher gegensätzliches Bild zeichnet. Der höchste Durchschnittspreis für Wohnungen belief sich im Erhebungszeitraum auf 7.154 €/m², aber dieser Rekordwert wurde nicht in Kitzbühel Stadt entdeckt. Die Bezirkshauptstadt bildet jedoch in beinahe allen anderen Segmenten die preisliche Spitze. Das teuerste Einfamilienhaus wurde dort für 23,9 Millionen € verkauft und das teuerste Grundstück aus dem Jahr 2015 wies einen Quadratmeterpreis von 3.700 € auf.
Der Großteil der Käufer kommt aus Österreich (68 %), gefolgt von Deutschland (27 %).

Preise steigend

Die Immobilienpreise in der Region klettern weiter nach oben: Neubauwohnungen erzielten im Schnitt einen um 30,1 % höheren Kaufpreis, als noch im Jahr 2013. Bestandswohnungen kosteten im Vergleich 2015 zu 2016 um 20,7 % mehr.
Neubauwohnungen kosteten im Schnitt 4.535 €/m2, Bestandswohnungen 4.406 €/m2.
In Kitzbühel Stadt zeigte sich der Durchschnittwert für neue Wohnungen mit 6.846 €/m² und bei gebrauchten Wohnungen mit 5.978€/m².
Das teuerste Grundstück wechselte in der Bezirkshauptstadt mit einem Preis von 2.939 €/m² den Besitzer.
Den Höchstpreis von 15.266 €/m² erzielte eine Neubau-Wohnung in Reith. Die teuerste gebrauchte Wohnung wurde in Oberndorf um 16.277 €/m² verkauft und toppte sogar den Höchstwert der Wohnungen im Erstverkauf. "Jedoch gibt es im Umland von Kitzbühel auch Immobilien für kleineres Budget", so Berger.
"Die Stadt Kitzbühel und seine angrenzenden Orte sind bemüht, den Einheimische leistbares Wohnen zu ermöglichen und entwickeln mit Bauträgern Projekte innerhalb der Förderrichtwerte der Tiroler Wohnbauförderung", betont Berger.

Analysierte Orte: Kitzbühel, Aurach, Brixen, Ellmau, Fieberbrunn, Going, Jochberg, Kirchberg, Kirchdorf, Oberndorf, Reith, St. Johann, Westendorf.

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