07.06.2017, 13:45 Uhr

Inklusion und Zeitgeschichte: Mutiges Schultheaterprojekt in Hopfgarten

"Evas Stimme" ein musikalisches Theaterstück, das ein Stück Zeitgeschichte der Gemeinde neu interpretiert. (Foto: Veranstalter)

Am 23. Juni feiert das von SchülerInnen und Lehrern der Sonderschule, NMS und PTS Hopfgarten selbst produzierte Theater "Evas Stimme" im Kultur- und Freizeitzentrum Salvena Premiere.

HOPFGARTEN (red.) Das Schultheaterprojekt "Evas Stimme" erzählt die Geschichte rund um eine couragierte Lehrerin aus Hopfgarten die während des Zweiten Weltkrieges hilft jüdische Kinder zu verstecken. Tatsächlich beruht die erfundene Geschichteauf einem Stück Zeitgeschichte der Region. 1943 fanden im Achental, der Wildschönau und auch in Hopfgarten jüdische Kinder Schutz vor dem Nationalsozialismus. Das Theaterstück der Schulen erzählt wie es sich damals abgespielt haben könnte.

Mut auf der Bühne

Rund 40 Kinder, Lehrer und Schülerassistentinnen der drei Schulen werden gemeinsam für "Evas Stimme" auf der Bühne stehen. Die Texte und Lieder des Stückes stammen aus der Feder der beiden Sonderschulpädagogen Ernst Spreng und Lucia Pizzinini. "Wir haben in den vergangenen Monaten viel erlebt. Unsere Kinder sind mit der Aufgabe gewachsen, haben sich mit Zeitgeschichte beschäftigt und sind auf der Bühne mutiger uns selbstsicherer geworden", wie Ernst Sprenger erklärt. Noch sind die Proben im vollen Gange bevor am 23. Juni um 19 Uhr die Premiere und Uraufführung von "Evas Stimme" im Kultur- und Freizeitzentrum Salvena gefeiert wird.

Premiere und Uraufführung am 23. Juni, 19 Uhr, im Kultur- und Freizeitzentrum Salvena
weitere Vorstellung am 30. Juni, 19.30 Uhr (ab 18.30 Aperitif), im Kultur- und Freizeizentrum Salvena
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