19.10.2016, 15:22 Uhr

Beschilderung der Radwanderwege und Radweg Going - St. Johann in Vorbereitung

Christian Molzer (Vorstand Abt. Verkehr und Straße), Josef Margreiter (GF Tirol Werbung), LHStv Josef Geisler und Johann Adelsberger (Obmann TVB Wilder Kaiser) vor der neuen Beschilderung. (Foto: Land Tirol/Entstrasser-Müller)

Land Tirol hat neues System für die einheitliche Beschilderung der Radwanderwege entwickelt.

TIROL/BEZIRK KITZBÜHEL (nos/red.). Über 900 Kilometer Radwanderwege und 5.500 Kilometer Mountainbike-Routen sowie 200 Kilometer Singletrails stehen Radbegeisterten in Tirol zur Verfügung. Um das Radangebot für Einheimische und Gäste sichtbar und noch attraktiver zu machen, hat das Land Tirol nun ein neues System für die einheitliche Beschilderung der Radwanderwege entwickelt. Auf Initiative des Tourismusverbandes (TVB) Wilder Kaiser und seiner Nachbarverbände wurde die „Salvenradrunde“ als Pilotprojekt ausgewählt und als tirolweit erster Themenradweg mit den neuen Schildern ausgestattet.
„Wir haben uns in der Landesregierung ganz dem Thema Rad verschrieben und bauen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, der Tirol Werbung und den Tourismusverbänden die Radinfrastruktur in den kommenden Jahren kontinuierlich aus“, erklärt LHStv Josef Geisler. Im heurigen Jahr stehen zwei Millionen Euro für die Verbesserung der Radwanderwege zur Verfügung, auch 2017 und 2018 werden jeweils zwei Millionen Euro im Fördertopf des Landes sein.

Von Going nach St. Johann

Gefeilt wird derzeit auch an einer Radwegverbindung von Going am Wilden Kaiser nach St. Johann. Das Radangebot würde sich damit um die Pillerseeradrunde und die Kitzbühelradrunde erweitern.
Die neue Beschilderung soll vor allem bei überregionalen und regionalen Radwanderrouten, aber auch bei lokalen Radwegen zum Einsatz kommen. Das Land Tirol unterstützt Gemeinden, Planungs- und Tourismusverbände, die sich für das Leitsystem entscheiden mit bis zu 80 Prozent der Kosten.

Salvenradrunde als wegweisendes Pilotprojekt

Der beste Radweg und die schönste Radwanderroute nützen nichts, wenn man sie nicht findet. „Deshalb setzen wir nicht nur auf die Sanierung und den Ausbau von Radwegen, sondern auch auf eine optimale Beschilderung. Damit wollen wir die Radinfrastruktur auch touristisch besser nutzbar machen“, führt Geisler aus. Vorreiter ist der Tourismusverband Wilder Kaiser mit der „Salvenradrunde“, einer knapp 54 Kilometer langen Radrundfahrt.
„Aus touristischer Sicht bieten Radfahren und Mountainbiken ein stark wachsendes Potenzial. Mittlerweile sind knapp 30 Prozent unserer Sommergäste auf zwei Rädern unterwegs und jeder Sechste verbringt laut Gästebefragung einen expliziten Rad- bzw. Mountainbikeurlaub in Tirol“, unterstreicht Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung die Bedeutung des Themas Rad.

www.tirol.gv.at/sport/radfahren/radwegmodell/beschilderung-wegweisung/
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