Corona-Situation
Die Firma Stihl Tirol in Langkampfen ist guter Dinge

Clemens Schaller, Geschäftsführer der Stihl Tirol GmbH, freut sich über das erfolgreiche Jahr 2019. Auch während der Corona Krise konnte der Gartengeräte-Hersteller alle Mitarbeiter weiter voll beschäftigen.
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  • Clemens Schaller, Geschäftsführer der Stihl Tirol GmbH, freut sich über das erfolgreiche Jahr 2019. Auch während der Corona Krise konnte der Gartengeräte-Hersteller alle Mitarbeiter weiter voll beschäftigen.
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Der Gartengeräte-Hersteller Stihl Tirol mit Sitz in Langkampfen berichtet über die Lage während und nach der Corona-Krise. Außerdem wurde ein Programm ins Leben gerufen, um motivierten Mitarbeitern eine weitere Ausbildung zu ermöglichen. 

LANGKAMPFEN (mag). Viele Unternehmen in Tirol wurden durch die Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen. Wie hat der Gartengeräte-Hersteller Stihl Tirol in Langkampfen die letzten Monate erlebt und wie geht das Unternehmen mit der Krise um? Geschäftsführer Clemens Schaller und Produktionsleiter Josef Koller erklärten welche Veränderung es für den Betrieb gibt und wie es bei Stihl Tirol in Langkampfen weiter geht. 

Produktion blieb aufrecht 

Bei der Teil Versorgung für die Produktion wurde im Vorfeld schon gut gearbeitet und so kam es zu keinem Engpass oder einer Unterversorgung, wie Geschäftsführer Schaller erklärte. Manche Bauteile werden aus Asien und Norditalien bezogen, auch hier klappte die Versorgung laut Schaller gut. So konnte der gewohnte Produktionsprozess weitest gehend am Laufen gehalten werden. Wie und wo sich die Corona-Krise auf das laufende Betriebsjahr auswirken wird, sei im Moment noch schwer zu sagen, betonte die Unternehmensspitze. 

"Den Start in das neue Jahr 2020 durften wir dennoch als gelungen und gut bezeichnen, dann kam Corona. Wir bleiben Trotzdem optimistisch gestimmt, in unserer Branche spielt auch immer das Wetter eine gewisse Rolle, dass können wir nicht beeinflussen. Da aber auch der Mitbewerb keine anderen Bedingungen als wir vorfindet, sind wir guter Dinge. Auch die Auftragslage aus den Märkten ist durchaus ermutigend",

so der Geschäftsführer der Firma Stihl.

Hygienemaßnahmen

Die neuen Hygienemaßnahmen werden laut Schaller konsequent umgesetzt. In der Produktion wurden die zwei Schichten zeitlich beschränkt, damit eine intensive Reinigung und Desinfektion der Montagebändern zwischen den Schichten möglich ist. Auch in der Kantine des Betriebes gelten die durch das Coronavirus bedingten Abstandsregeln.

"Durchstarten bei Stihl Tirol"

Die Firma Stihl konnte 2019 einen Umsatz von 456 Millionen Euro erwirtschaften, das sei ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es waren 639 Mitarbeiter die 2019 zu diesem Ergebnis beitrugen. Bei dem Programm "Durchstarten bei Stihl Tirol" handle es sich um eine in Österreich einzigartige Ausbildungsinitiative die von der Firma selbst ins Leben gerufen wurde, der Ausbildungspartner dafür ist das Berufsförderungsinstitut Tirol, wie Produktionsleiter Josef Koller erklärte. Nach der Analysephase des Programmes konnte es im Jänner 2020 anlaufen. Dabei werden motivierte Mitarbeiter von Stihl Tirol gefördert. Die Mitarbeiter des Betriebes haben die Möglichkeit sich mit einer Externen Basisausbildung technisches Grundwissen in Mechatronik und Metalltechnik anzueignen. Ziel der Initiative ist es einen Lehrabschluss in diesen Bereichen auf einem zweiten Bildungsweg zu ermöglichen. Die elf ausgewählten Teilnehmer Besuchen den Lehrgang am BFI in Kufstein. Das Programm sei ein voller Erfolg darum will man schon bald mit der Ausbildung der nächsten Gruppe starten, so Koller. Aktuell sei die Firma Stihl Tirol weiterhin auf Mitarbeitersuche, rund vierzig Stellen seien offen. Die Kurzarbeit war und ist laut dem Geschäftsführer kein Thema für den Gartengeräte-Hersteller.

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Autor:

Magdalena Gredler aus Kufstein

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