Tiefenbachklamm
Neue Anreise mit Shuttlebus und Parkregelung
- Die Tiefenbachklamm im Gemeindegebiet von Brandenberg ist ein beliebtes Ausflugsziel, besonders in den Sommermonaten.
- Foto: Alpbachtal Tourismus
- hochgeladen von Martina Obertimpfler
Mit Beginn der Sommerferien tritt rund um die Tiefenbachklamm ein neues Verkehrskonzept in Kraft. Ziel ist es, die angespannte Parkplatzsituation zu entschärfen und den Verkehr auf der schmalen Zufahrtsstraße besser zu lenken. Kernstück der Maßnahme ist ein kostenloser Shuttlebus zwischen Kramsach und dem Einstieg der Klamm.
KRAMSACH/BRANDENBERG. Die Tiefenbachklamm zählt in den Sommermonaten zu den stark frequentierten Ausflugszielen der Region. Bisher standen Besucherinnen und Besuchern lediglich 17 Parkplätze direkt beim Klammeinstieg zur Verfügung. An stark besuchten Tagen führte dies immer wieder zu Verkehrsbehinderungen durch überfüllte Parkflächen, Wendemanöver und abgestellte Fahrzeuge entlang der Zufahrtsstraße.
Reaktion auf Parkplatzmangel
Ein neues Verkehrskonzept des Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland soll Abhilfe schaffen. Ab Juli verbindet der Alpbachtal Klamm-Express den ehemaligen Liftparkplatz in Kramsach mit dem Eingang der Klamm. Im Juli verkehrt der Shuttle von Freitag bis Sonntag jeweils zwischen 9 und 18 Uhr. Von August bis Mitte September fährt der Bus täglich dreimal pro Stunde. Die Nutzung des Shuttles sowie das Parken am Wittberg-Parkplatz sind kostenlos.
Neue Parkregelung
Die Parkplätze direkt beim Klammeinstieg bleiben bestehen. Während der Betriebszeiten des Shuttlebusses kostet das Parken dort jedoch 15 Euro pro Tag. Laut Tourismusverband soll damit die Nutzung des Shuttles gefördert und dessen Betrieb finanziert werden. Außerhalb der Shuttlezeiten gelten weiterhin die bisherigen Tarife: Drei Euro für bis zu drei Stunden beziehungsweise fünf Euro für ein Tagesticket.
- Der neue Alpbachtal Klamm-Express bringt Besucherinnen und Besucher ab Juli kostenlos vom Parkplatz in Kramsach zum Einstieg der Tiefenbachklamm.
- Foto: Alpbachtal Tourismus
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Halteverbote entlang der Zufahrtsstraße
Teil des neuen Konzepts sind außerdem Halte- und Parkverbote entlang der Zufahrtsstraße. Gelbe Bodenmarkierungen weisen auf die entsprechenden Bereiche hin. Die Einhaltung der Regelungen soll regelmäßig kontrolliert werden, um Rettungswege freizuhalten und den Verkehrsfluss zu verbessern. „Wir wollen nicht verbieten, sondern lenken. Wer die Tiefenbachklamm besucht, soll künftig entspannter ankommen. Gleichzeitig entlasten wir Anrainer, verbessern die Verkehrssicherheit und schützen die Natur rund um die Klamm“, sagt Obmann Frank Kostner von Alpbachtal Tourismus.
Für den Tourismusverband ist die Maßnahme Teil der Lebensraumentwicklung in der Region. Ziel ist es, den Verkehr rund um die Tiefenbachklamm nachhaltig zu reduzieren und die Erreichbarkeit eines der beliebtesten Ausflugsziele im Alpbachtal langfristig zu verbessern.
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