Auszeichnung
Selina Greml aus Thiersee erhält "Meisterinnen Förderpreis 2020"

Elisabeth de Felip-Jaud (Soroptimist International, l.) und WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker (r.) gratulieren der Preisträgerin Selina Greml.
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Neue Auszeichnung von "Soroptimist International" und WK Tirol holt Frauen in untypischen Berufen vor den Vorhang und soll Mädchen für ungewöhnliche Lehren begeistern.

INNSBRUCK, THIERSEE (red). Auch im Jahr 2020 sind Frauen in technischen und handwerklichen Berufen noch kein alltäglicher Anblick. Eine neue Auszeichnung des Innsbrucker Frauenserviceclubs „Soroptimist International“ und der Tiroler Wirtschaftskammer soll dazu beitragen, dass sich das ändert: Der „Meisterinnen Förderpreis“ holt Frauen in untypischen Berufen vor den Vorhang und soll Mädchen für ungewöhnliche Lehren begeistern. Der Förderpreis ist mit 1.500 Euro dotiert und soll künftig jährlich rund um den Internationalen Frauentag am 8. März vergeben werden. 

Erste Preisträgerin kommt aus Thiersee

Als erste Preisträgerin hat die Jury, bestehend aus Vertretern von "Soroptimist International" und der WK Tirol, die Gas- und Sanitärtechnik-Meisterin Selina Greml aus Thiersee ausgewählt. Der Förderpreis wurde ihr am Montag, den 9. März feierlich übergeben. 
Elisabeth de Felip-Jaud, Präsidentin von "Soroptimist International Innsbruck" gratulierte herzlich: „Wir möchten Sie mit diesem Preis für Ihre Leistungen auf Ihrem Ausbildungsweg auszeichnen und Sie als Frau in einem atypischen Beruf zugleich in die Sichtbarkeit rücken. Sie haben eine wichtige gesellschaftliche Vorbildfunktion, denn Sie machen anderen Frauen Mut, Rollenbilder zu durchbrechen.“ Die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt, in der Bildung und in der Ausbildung sei gesellschaftspolitisch von großer Bedeutung: „Frauen und Männer sind in ihrer Berufswahl zwar frei, aber Rollenklischees sind in unserer Gesellschaft noch immer fest verankert“.

Botschaft: "Traut euch!"

Tatsächlich konzentrieren sich in der Lehrausbildung immer noch knapp 50 Prozent der jungen Tirolerinnen auf die Berufe Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau oder Friseurin. Als Meisterinnen verdienen sie dann deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, die am häufigsten Metalltechniker, Elektrotechniker oder Kraftfahrzeugtechniker werden. „Inzwischen gibt es erfreulicherweise zahlreiche Meisterinnen und Karrieren in technischen Berufen“, berichtete WK-Direktorin Evelyn Geiger-Anker bei der Preisverleihung. Die Botschaft von "Soroptimist International" und der Tiroler Wirtschaftskammer lautete deshalb ganz klar: "Mädels, traut euch. Ihr könnt das genauso gut wie die Burschen!"

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Autor:

Barbara Fluckinger aus Kufstein

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