18.10.2016, 20:14 Uhr

Norbert Hofer auf Wahlkampftour in Hall

Norbert Hofer (Mi.) der Haller Freiheitlichen StR Karl Faserl (re.), StR Irene Partl (2.v.re.) und GR Ilse Stibernitz (2.v.li.)
HALL. Am 18 Oktober besuchte der freiheitliche Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer Hall. Dabei wurde er von ÖVP-Bürgermeisterin Eva Posch im Rathaus empfangen. "Ich habe schon von der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen ÖVP und FPÖ in Hall gehört", meinte Hofer. "Es gibt in Hall keine formale Koalition sondern nur ein Arbeitsübereinkommen", erklärte Posch. "Nach meiner Erfahrung spielt mittlerweile auf Kommunalebene Parteiideologien so gut wie keine Rolle mehr, es geht um Sachpolitik für den Bürger. Ich freue mich, dass in Hall die konstruktiven Kräfte zusammenarbeiten", so die Bürgermeisterin. "Das ist ein interessanter Denkansatz für die Bundespolitik, eine Regierung, die sich nur um Sachpolitik und nicht um Parteipolitik kümmert und dafür von allen Seiten unterstützt wird", meinte Hofer dazu.

Hofer nicht wahlkampfmüde

"Ich hätte mir natürlich nie gedacht, dass ein Wahlkampf so lange dauern kann. Ich gehe aber gerne auf die Menschen zu und fühle mich auch fitter den je. Ich glaube dass das Wahlergebnis wieder sehr knapp wird, aber ich bin optimistisch", so Hofer.

Bürokratiestopp

"Wenn ich Unternehmer frage, was sie am meisten stört, dann höre ich am öftesten 'die Bürokratie, die immer schlimmer wird'. Das gibt mir sehr zu denken, dass die Bürokratie schon belastender als die Steuern empfunden werden. Die Politiker, die ja die Gesetze machen und deswegen für die ganzen Vorschriften verantwortlich sind, müssen wieder bürgernäher agieren", forderte Hofer.
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