22.12.2017, 13:55 Uhr

Zuviel gefeiert? Was gegen den Kater hilft

Der Tag nach dem Feiern ist oft kein Spaß. Ein paar kleine Maßnahmen können aus der Misere helfen. (Foto: katyamaximenko / Fotolia)

Fünf Tipps, damit der Tag danach so angenehm wie möglich wird. Gegen den Hangover gibt es immerhin verschiedene Strategien.

WIEN. Die Nacht war lang, der Alkohol floss in Strömen? Dass heute der Schädel brummt, ist kein Wunder. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Sich unter der Decke verkriechen, sich selbst bemitleiden und das Lieblingsstofftier umklammern, oder einige oder besser alle unserer Tipps befolgen und frisch und munter in den Tag starten. 

Alle Tipps auf einen Blick:

Wasser Oida!
Her mit den Eiern!
Konterbier?
Lauf, Forrest, lauf!
Chemie im Jahr 2018?



Schon die Mama hat's gesagt: Wasser!  

Water, Agua, H2O! Der Körper ist dehydriert und muss wieder aufgefüllt werden. Eigentlich hätte man diesen Tipp schon letzte Nacht gebraucht, denn die beste Kater-Prävention beginnt schon während des Feierns. Einerseits mit einem Glas Wasser zwischendurch, andererseits mit mindestens einem halben Liter Wasser vor dem Schlafengehen. Kann sein, dass man aufwacht, um  nochmal auf die Toilette zu gehen. Aber der Kopf dankt's am nächsten Morgen. 


Frühstück mit Salz und Vitaminen 

Salz und Vitamine! Man spürt es bereits: Der Heißhunger auf Salziges ist groß. Das hat auch einen Grund, denn der Körper hat in den letzten Stunden wichtige Salze verloren. Die beste Strategie? Ein ordentliches Frühstück mit Eiern, Schinken, aber auch sauren Gurken oder Salzstangen. Eiweißreich und fett darf es sein. Dazu ein Yoghurt mit Obst und Honig – Fruchtzucker und Vitamine kommen in Kombination. Die Vitamine helfen der Leber beim Entgiften. Für Hartgesottene: Eine Bloody Mary gilt nicht umsonst als Hangover-Drink. Auf den Vodka sollte man dennoch verzichten – siehe unten. 


Muss es ein Konterbier sein?

Im Osten sagt man Reparaturseidl, im Westen gern auch Konterbier und einig ist man sich, dass es das letzte Mal so gut geholfen hat. Klar, das kann durchaus sein. Der Körper ist auf Entzug und ein weiteres Bier gibt ihm was er braucht. Besonders nachhaltig ist diese Methode natürlich nicht. Die Beschwerden werden zwar kurzfristig gelindert, aber der Alkohol belastet die Leber weiterhin und das Kater-Problem kommt später unweigerlich zurück. Lieber ein weiteres Glas Wasser – siehe oben.  


Laufen wirkt Wunder!

Raus an die frische Luft! Durch Bewegung wird mehr Blut durch den Körper gepumpt, der Kreislauf wird aktiviert und die Regeneration kann zügiger vonstatten gehen. Regelmäßige Läufer kennen sich aus: Eine kurze Laufrunde am Tag nach dem Leber-Gemetzel wirkt wahre Wunder. Ein ausgedehnter Spaziergang bleibt aber auch nicht folgenlos – hauptsache man ist an der frischen Luft. Die Kälte wirkt zusätzlich gegen die Kopfschmerzen. 


Ein Hoch auf die chemische Keule?

Aspirin, Ipuprofen oder Thomapyrin: Der im 20. Jahrhundert sozialisierte Trinker schwört auf die chemische Keule. Viele knallen sich noch in der Nacht eine 500mg Tablette rein, nur um am nächsten Tag dem dicken Schädel zu entgehen. Doch muss das wirklich sein? Der Magen ist sowieso schon gereizt, warum ihn noch mehr herausfordern? Gegen Kopfweh helfen auch ätherische Öle oder Tigerbalsam. Sanft einmassieren und genießen. Gegen Übelkeit ist übrigens Ingwertee ein bewährtes Hausmittel. Er erhöht auch die Produktion von Magensäure und wirkt beruhigend auf das Nervensystem.
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