Wintermorgen Talkessel Landeck - Zams
Zu den schönsten und häufigsten optischen Phänomenen in der Atmosphäre gehören das Morgen- und Abendrot.

Bild 01: Mieminger Kette im Licht der aufgehenden Sonne. Rechts der Tschirgant und davor die Kronburg und der Zemmer Weiler Rifenal.
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  • Bild 01: Mieminger Kette im Licht der aufgehenden Sonne. Rechts der Tschirgant und davor die Kronburg und der Zemmer Weiler Rifenal.
  • Foto: © by Ing. Günter Kramarcsik
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Knallrot, rosa oder auch orange - so leuchtet manchmal der Himmel. Sicher ist euch das morgens oder abends schon aufgefallen. Dieses Leuchten wird je nach Zeitpunkt des Auftretens als Morgenrot oder Abendrot bezeichnet.


Wie entstehen diese Himmelsphänomene?


Die Sonne steht sowohl beim Aufgehen als auch beim Untergehen tief am Horizont. Die Lichtstrahlen der Sonne treffen deshalb sehr flach auf die Erde. Bis sie bei uns ankommen legen sie deshalb einen weiten Weg durch die Luftschicht der Erde zurück. Viel weiter als mittags, wenn die Sonne fast senkrecht steht.

Auf seinem Weg durch die Luftschicht der Erde begegnet das Licht vielen Luftteilchen, Staubkörnchen und auch Wasserdampf. Je weiter der Weg ist, desto mehr Teilchen trifft der Lichtstrahl. Diese Teilchen werfen das Licht zum einen zurück - und sie teilen es zum anderen auch in die Regenbogenfarben auf. Im weißen Sonnenlicht sind verschiedene Farben gemischt. Blau und Grün werden besonders stark abgelenkt. Rot dagegen weniger und so bleibt Rot übrig, vor allem dann, wenn der Weg des Lichtstrahls weit ist. Mittags steht die Sonne hoch und deshalb ist der Weg auch kurz und das Blauspektrum wird nicht ausgefiltert und deshalb erscheint der Himmel dann auch blau.

Wie unschwer zu erkennen ist, ist die Intensität des Morgen- oder Abendrots (siehe Foto 12 vom 20.10.2019) davon abhängig wie viele Staubteilchen und Wasserdampf in der Luft sind und zu welchen Zeitpunkt der Himmel betrachtet wird. Je höher die Sonne am Horizont steht, umso kürzer wird der Weg der Strahlen zur Erde. Damit werden die roten bis orangen Farbanteile des weißen Sonnenlichts schwächer, weil die restlichen Regenbogenfarben nun weniger ausgefiltert werden, bis letztlich der Himmel nur mehr blau erscheint.

Hier ein Vergleich in Bezug auf die Intensität des Morgenrots zu einem früheren Beitrag.

Das Sprichwort einer Bauernregel besagt: „Morgenrot – Schlechtwetterbot“ Diese Bauernregel hatte sich bewahrheitet Danach begann es am übernächsten Tag zu regnen und alle Pracht des Neuschnees schmolz über 2 Tage und 3 Nächte dahin. Unter diesen Aspekt ist es mir schon lieber, wenn das Morgenrot schwächelt, denn dann besteht zumindest die Hoffnung, dass das Schlechtwetter mit Warmfront nicht eintrifft. Bis dato hat diese Bauernregel Gott sei Dank versagt.

Autor:

Günter Kramarcsik aus Landeck

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