13.11.2017, 08:50 Uhr

Graffiti & Unplugged 6.0 – Grenzenlos in Terra Raetica

v.l. hinten: Ikrom (usbekischer Student), Andrea Koolen, Nurila (usbekischer Student), Günter Patscheider, Christoph Mathoy vorne: Karin Koolen, Anorkul Boybekov, Bgm. Elmar Handle, LR Dr. Bernhard Tilg, Dr. Josef Siegele und Sascha Pedrazolli
Ried im Oberinntal: Schloss Sigmundsried |

Bühne frei für die 6. Auflage von Graffiti Unplugged welche zu den größten Kunstaustellungen im Tiroler Oberland zählt.

RIED. (das) Unter dem Motto "Grenzenlos in Terra Raetica" startete das große Kulturwochenende in Ried am 10.11.2017 pünktlich um 19:00 Uhr. Über 30 Künstler aus Nord- und Südtirol, dem Trentino und dem Engadin sowie aus Kanada und Usbekistan lieferten erstaunliche und auch spezielle Kunstwerke an die kulturhungrigen Besucher. Auch für Musikliebhaber war etwas dabei, Konzerte von Top- Bands (Triple Mix- Mallets and more, TSU rock e blues rumantsch usw.) hallten durch die alten Gemäuer.
Obmann Sascha Pedrazolli: „Es ist uns ein besonderes Anliegen junge und unbekannte Künstler aus der Region zu fördern. Mit Unterstützung unserer Sponsoren wie dem GKI können wir großartige Events veranstalten und so den aufstrebenden Kunstschaffenden eine geeignete Plattform bieten.“
Zahlreiche Ehrengäste waren zum Eröffnungsabend erschienen: LR Dr. Bernhard Tilg, Generalsekretär der Europäischen Volkanwaltschaften Dr. Josef Siegele, Bürgermeister Elmar Handle und Vetreter von verschiedenen Kulturvereinen aus Nord- und Südtirol.
Sicher ein Höhepunkt des Abends war, als Anorkul Boybekov, ein Künstler aus Usbekistan, eine Ansprache in seiner Landessprache hielt und Geschenke an die Verantwortlichen überreichte. Beim anschließenden Laudatio durch LR Dr. Bernhard Tilg, gratulierte dieser für die erfolgreichen Ausstellungen der letzten Jahre und unterstrich die Wichtigkeit für den Bezirk und den kulturellen Erfolgskurs von Ried. Dr. Josef Siegele betonte bei seiner Begrüßung die Wichtigkeit, Grenzen abzubauen, offen für neue Kulturen und Religionen zu sein und Kultur auch zu zeigen und zugänglich zu machen. So könne er sich auch gut vorstellen, dass im Bezirk Landeck italienisch den Kindern bereits in der Volksschule beigebracht werden könnte um die Landesgrenzen nicht nur geographisch abzubauen. Bürgermeister Elmar Handle bedankte sich beim Kulturverein Ried für die tollen Veranstaltungen übers ganze Jahr und lobt die perfekt Organisation dieser Events.
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