16.11.2016, 10:16 Uhr

Die Stahlindustrie als Kunstobjekt

Gottfried Leitner, Gemeinderat Arno Maier, Gerhard Samberger, stellvertretender Obmann Kunstforum Leoben, Künstler Ulrich Gansert und Kulturreferent Johannes Gsaxner (v.l.) bei der Ausstellungseröffnung. (Foto: KK)
LEOBEN. Dass die Stahlindustrie nicht nur bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, sondern mit ihren Abstichen, Walzstraßen und Hochöfen auch beeindruckendes Foto- und Kunstobjekt sein kann, beweist der Künstler Ulrich Gansert, der ab sofort im Rahmen des Kunstforums Leoben seine Bilder im MuseumsCenter Leoben ausstellt. Der gebürtige Schlesier ist Professor an der Kunstuniversität Wien und hat in zahlreichen Techniken künstlerische Werke geschaffen. Bei der aktuellen Ausstellung handelt es sich um feinfühlige Fotos, welche die Stahlindustrie in Leoben-Donawitz und im Polnischen Katowice ins Bild setzen.
Anlässlich der Eröffnung betonten Kulturreferent Johannes Gsaxner und Kulturmanager Gerhard Samberger die hohe Qualität der Ausstellung und den engen Zusammenhang der Werke von Ulrich Gansert mit der Stadt Leoben und dem hier beheimateten Global Player voestalpine. Ulrich Gansert wies darauf hin, dass es auch für Künstler nicht immer leicht sei, Zugang zu den Betriebsanlagen zu bekommen und somit durch seine Bilder einen besonderen Einblick in die Arbeits- und Produktionswelt der Eisen- und Stahlwerke zu geben. Gansert richtete einen besonders herzlichen Dank an die Stadt Leoben, dass ihm die wiederholte Möglichkeit gegeben wurde, hier auszustellen. Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 7. Jänner 2017, im Museumscenter Leoben zu besuchen.
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