04.04.2017, 10:48 Uhr

Beeindruckende Übung der Wasserrettung

Die Wasserrettung übte den Ernstfall beim Pfeiler der Judendorfer Fußgängerbrücke. (Foto: ÖWR)
LEOBEN/ST. MICHAEL. "Vermisste Personen unterhalb des Kraftwerks Leoben" lautete die Alarmierung für die Mitglieder der Wasserrettung. Zum Glück war dies nur ein Übungs-Alarm. Schon 17 Minuten später waren zwei Trupps vor Ort. Übungsleiter Tomas Kamencek hatte zwei "Opfer" auf dem Pfeiler der Judendorfer Fußgängerbrücke abgeseilt, die nun von der Landesleiterin Susanne Kamencek und ihrem Team schnellstmöglich gefunden und gerettet werden mussten.
Die beiden Gruppen schwammen an beiden Ufern die Mur hinab, um die Vermissten zu suchen. Bei der Fußgängerbrücke in Judendorf wurden sie fündig, bauten eine Seilfähre (gespannte Seile über der Mur, Schlauchboot als Transportmittel) und retteten die Opfer. Die ganze Aktion (Suche, Seilfähre, Rettungstransport) dauerte rund 30 Minuten. Dies ist eine ganz beachtenswerte Zeit und Tomas Kamencek erklärte diese Übung als großartig gelungen.
Schon davor trainierten mehrere Fließ- und Wildwasserretter auf der Murinsel in St. Michael Seiltechnik, Schwimmen im Fließgewässer sowie das Bauen einer Seilfähre.
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