05.12.2017, 12:11 Uhr

Preisgekröntes Mitarbeiterbeteiligungsmodell der voestalpine

Ministerin für Arbeit und Justiz der baskischen Regierung, María Jesús San José gratulierte Josef Gritz, Beiratsvorsitzender der voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung zur Auszeichnung "Internationaler Preis für Sozialwirtschaft". (Foto: KK)

Das Mitarbeiterbeteiligungsmodell der voestalpine wurde kürzlich mit dem "Internationalen Preis für Sozialwirtschaft" ausgezeichnet.

LEOBEN. Im Jahr 2000 wurde die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung von Unternehmensführung und Betriebsräten ins Leben gerufen. Das Modell ist weltweit einzigartig, die dahinterstehende Leistung wurden nun honoriert und mit dem „Internationalen Preis für Sozialwirtschaft“ ausgezeichnet.

Vorreiterrolle

Die voestalpine nimmt hinsichtlich ihres Mitarbeiterbeteiligungsmodells eine Vorreiterrolle ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mit einem eigenen Aktienbesitz am Erfolg der voestalpine beteiligen und sind damit zweitgrößter Aktionär des Konzerns. Zusätzlich leistet dieses Instrument einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Entwicklung und Sicherung des Unternehmens.

Internationale Auszeichnung

Die Mitarbeiterbeteiligung wurde vor allem für das „einzigartige Beteiligungsmodell und die dahinterstehende Philosophie" ausgezeichnet. Der „Internationale Preis für Sozialwirtschaft" wird seit 1991 durch die Organisation ASLE, einer Vereinigung der Arbeitsgesellschaften des Baskenlandes, vergeben.
Bei der Preisverleihung, die Ende November in Bilbao (Spanien) stattfand, nahm Max Stelzer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der voestalpine Mitarbeiterbeteiligung Privatstiftung und gleichzeitig Leiter des Konzernpersonalmanagements, die Auszeichnung entgegen. Vor Ort waren auch Josef Gritz (Beiratsvorsitzender und Konzernbetriebsratsvorsitzender der Metal Engineering Division), Paul Felsberger (Beiratsmitglied und Leiter Human Resources der Metal Engineering Division), Johannes Pointner (seit September 2017 Leiter der Abteilung Mitarbeiterbeteiligung) sowie Kathrin Lutz, verantwortlich für die Weiterentwicklung des internationalen Modells.
„Es freut uns sehr, dass unser spezielles Modell der Mitarbeiterbeteiligung international Anerkennung findet. Das Baskenland hat eine besondere Tradition für partizipierende Unternehmensführung, daher ehrt es uns ganz besonders, gerade diese Anerkennung zu erhalten", sagte Max Stelzer.

Mitarbeiterbeteiligung weltweit einzigartig

Die voestalpine Mitarbeiterbeteiligung ist weltweit das einzige Modell, das die Stimmrechte bündelt. Aktuell halten 24.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 14,5 Prozent der Stimmrechte. 18 Prozent der Mitarbeiter sind im eigens entwickelten internationalen Modell beteiligt, das bereits 84 Gesellschaften in den folgenden neun Ländern umfasst (gereiht nach Eintrittsdatum): Niederlande, Großbritannien, Deutschland, Polen, Belgien, Tschechien, Italien, Schweiz, Rumänien. Ziel ist es, die Mitarbeiterbeteiligung noch weiter auszubauen.
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